Landesliga | Guido Steinacker | 19.10.15

Mit einem Gegentor gut bedient

Ein Punkt gegen den VfR Grünstadt verhalf Landesligist TuS Marienborn dazu, die Abstiegszone zu verlassen. Beim 1:1 (1:1) kam der Aufsteiger aus einer deutlich unterlegenen ersten Halbzeit glimpflich heraus.
Zwischenzeitlich stand er im Sturmzentrum, aber auch von der rechten Seite ist Pascal Laier (l.) durchaus torgefährlich, wie er beim Treffer des Tages für sein Team bewies.
Zwischenzeitlich stand er im Sturmzentrum, aber auch von der rechten Seite ist Pascal Laier (l.) durchaus torgefährlich, wie er beim Treffer des Tages für sein Team bewies. | Bernd Eßling
Matteo Trapp und seine Mitspieler, wieder in weiß gewandet, sahen sich in der ersten Halbzeit einer Übermacht Grünhemden gegenüber. Dabei waren nur zehn Gäste-Feldspieler auf dem Platz, die aber die dominante Mannschaft bildeten.
Matteo Trapp und seine Mitspieler, wieder in weiß gewandet, sahen sich in der ersten Halbzeit einer Übermacht Grünhemden gegenüber. Dabei waren nur zehn Gäste-Feldspieler auf dem Platz, die aber die dominante Mannschaft bildeten. | Bernd Eßling

Marienborn. Das sah für eine lange Phase gar nicht gut aus für die TuS Marienborn. „In der ersten Halbzeit haben wir komplett neben uns gestanden“, bekannte Trainer Guido Ritz, dass er im Heimspiel gegen den VfR Grünstadt lange Zeit nicht davon ausgehen konnte, dass seine Mannschaft mit heiler Haut aus der Partie herauskommen könnte. „Mit dem 0:1 waren wir zweifellos gut bedient.“ Das 1:1 (1:1) gegen den Tabellensechsten war über die 90 Minuten äußerst schmeichelhaft.

Schon nach vier Minuten trafen die Grünstädter durch Luca Pompeo zum 0:1 und waren ohne große Anstrengung dominant auf dem Platz. Der Ausgleich fiel auch für Ritz völlig überraschend, „wir haben unser Tor mit unserer ersten Chance erzielt“. Pascal Laier nutzte eine Flanke von Frank Berninger (1:1, 41.).

Die Marienborner konnten ihre Glück kaum fassen und wollten die Chance nutzten, sich nach der Pause besser zu präsentieren. Und das klappte recht überzeugend. „In der ersten Halbzeit sind wir viel zu verhalten die Gegner angelaufen, waren zu weit weg – das war nun deutlich besser, wir waren viel aggressiver“, schilderte Ritz.

Laier prüft den Gästetorhüter

Beide Mannschaften standen in ihrer Abwehr nun sehr solide, bei der TuS stach dabei heraus, wie souverän Innenverteidiger Nikolas Putzker den Strafraum sauberhielt. Erst in der letzten Viertelstunde ging es vor den Toren wieder etwas höher her. Ein 40-Meter-Schuss Laiers forderte den Gästetorwart, die Grünstädter mussten akzeptieren, dass ihnen ein vermeintlicher Treffer wegen Abseitsstellung abgepfiffen wurde.

So hätten beide Seiten durchaus das Spiel doch noch für sich entscheiden können. Die Marienborner konnten nach der ersten Halbzeit besser damit leben, dass sich tortechnisch nichts mehr tat. So kann es gehen: Die Grünstädter kostete das Unentschieden drei Plätze in der Tabelle, den Marienbornern brachte es zwei Positionen nach vorne. Sie stehen nun oberhalb der vier gefährdeten Plätze.

 

TuS Marienborn: Ragg - Likunde, Hellmann, Putzker, M. Ritz - Filtzinger, P. Konieczny (70. Galinski) - Laier, Trapp (85. Parelho), D. Konieczny (75. Onyejekwe) - Berninger.

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