Zweite Bundesliga Damen | Peter H. Eisenhuth | 29.11.15

Knappe Worte zur deutlichen Klatsche

Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz finden in Wasserburg nie zu ihrem Spiel und verlieren mit 51:75.
Einen Tag wie diesen Sonntag will Alexander Schoch so schnell nicht mehr erleben.
Einen Tag wie diesen Sonntag will Alexander Schoch so schnell nicht mehr erleben. | Archiv/Willwacher

Wasserburg. So, wie Alexander Schoch sich am Telefon anhörte, war es ein Wunder, dass er die Fahrt nach Wasserburg überlebt hatte. Der Trainer des Basketball-Zweitligisten ASC Mainz röchelte mehr als dass er sprach, hatte Fieber und musste ins Bett.

Die 51:75 (36:55, 25:40, 12:16)-Niederlage, die seine Spielerinnen bei der Zweiten Mannschaft des Deutschen Meisters kassiert hatte, war nicht geeignet, Schochs Wohlbefinden zu steigern – dass am Sonntagabend der BVUK Würzburg bei Jahn München gewann, dürfte ihm den Rest gegeben haben. Dadurch nämlich fielen die Mainzerinnen auf den vorletzten Tabellenplatz zurück und stecken wieder mittendrin im Abstiegskampf, aus dem sie sich gerade schrittweise zu befreien schienen.

Traurige Quoten

Was Schoch in knappen Worten schilderte, ließ darauf schließen, dass die Leistung seiner Spielerinnen deckungsgleich mit seinem Gesundheitszustand war. „Diesen Tag vergessen wir am besten ganz schnell“, sagte er. „Wir haben leider nie ins Spiel gefunden und vor allem nicht zu unserem Spiel.“

Derweil die Gastgeberinnen kontinuierlich punkteten, bewegten sich die Trefferquoten der ASC-Frauen aus dem Feld zwischen 45 (Vanessa DeVries brachte den Ball bei 20 Versuchen neunmal im Korb unter) und 12 Prozent (Christiane Fischer traf einen von acht Würfen). Insgesamt sprangen bei 42 Zweipunktewürfen lediglich 24 Punkte heraus. Hinzu kamen ein Reboundverhältnis von 21:35 sowie 21 Turnovers. „Das“, sagte Schoch, „erklärt alles. Viele solcher Spiele sollten wir uns nicht mehr leisten. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“

 

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