Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 19.11.2017

Kaluza macht den Weg frei

05-Vorsitzender will Neuwahlen ermöglichen.
Will Neuwahlen ermöglichen: Johannes Kaluza.
Will Neuwahlen ermöglichen: Johannes Kaluza. | Eva Willwacher

Mainz. Die Zeit von Johannes Kaluza an der Spitze des FSV Mainz 05 geht rasant ihrem Ende entgegen. „Ich stehe bereit, den Weg zu Neuwahlen zu ermöglichen und werde entsprechende Gespräche aufnehmen“, verkündete der Verein am Sonntagmittag über Twitter unter #Kaluza. „Damit gewinnt der Verein Zeit, die Ereignisse der vergangenen Tage aufzuarbeiten.“

Der „kicker“ hatte in der Nacht auf Sonntag berichtet, Sportvorstand Rouven Schröder und die vier Geschäftsführer Dag Heydecker, Christopher Blümlein, Tobias Sparwasser und Michael Kammerer seien nicht länger bereit, mit dem Vereins- und Vorstandsvorsitzenden zusammenzuarbeiten und hätten ihn zum Rücktritt aufgefordert. Sie hätten ihm jegliche Führungskompetenz abgesprochen. Kaluza ignoriere alle Ratschläge, sich mit unbedachten Aussagen in der Öffentlichkeit zurückzuhalten, zudem habe er nicht nur die Führungsetage, sondern auch nahezu alle Mitarbeiter gegen sich aufgebracht.

Öffentlich kommentieren mochte diesen Bericht noch am Vormittag niemand. „Es kann immer wieder Themen geben, bei denen man nicht einer Meinung ist. Aber interne Dinge werden generell intern behandelt“, sagte Rouven Schröder lediglich. „Das gilt für Kaderplanungen genauso wie für andere Themen.“

Mit dem #Kaluza-Tweet kam wenige Stunden später jedoch eine neue Dynamik in die Angelegenheit. (weiterer Bericht folgt)

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