Bundesliga | Peter H. Eisenhuth | 23.01.15

Japan ist raus - aber Okazaki verletzt

05-Torjäger scheitert mit seinem Nationalteam überraschend an den Vereinigten Arabischen Emiraten und zieht sich eine muskuläre Verletzung am Oberschenkel zu.
Könnte spielen und kann wohl doch nicht: Für 05-Stürmer Shinji Okazaki ist der Asien-Cup zwar überraschend beendet, eine Oberschenkelverletzung stellt jedoch seine Einsatzfähigkeit zum Rückrundenauftakt infrage.
Könnte spielen und kann wohl doch nicht: Für 05-Stürmer Shinji Okazaki ist der Asien-Cup zwar überraschend beendet, eine Oberschenkelverletzung stellt jedoch seine Einsatzfähigkeit zum Rückrundenauftakt infrage. | Eva Willwacher

Sydney. Eine gute und eine schlechte Nachricht für den FSV Mainz 05 vom anderen Ende der Welt: Shinji Okazaki wird früher nach Mainz zurückkehren als erwartet: Beim Asien-Cup in Australien schied der Torjäger des Bundesligisten am Freitag mit der japanischen Nationalmannschaft im Viertelfinale überraschend gegen die Vereinigten Arabischen Emirate aus. Dass der Stürmer den 05ern aber im ersten Rückrundenspiel gegen den SC Paderborn zur Verfügung stehen wird, ist unwahrscheinlich – Okazaki war nach einer Stunde wegen einer Muskelverletzung am hinteren Oberschenkel ausgewechselt worden, deren Ursache am Samstag in seiner Heimat per Magnetresonanztomografie werden soll.

Vom Befund hängt ab, ob der Spieler am Montag nach Mainz zurückkehrt, oder – falls es sich um eine ernstere Verletzung handelt – sich in Japan auskuriert. Nachdem sich beim Asien-Cup bereits der Südkoreaner Ja-Cheol Koo einen Bänderriss im Ellbogen zugezogen hat, ist sein Landsmann Joo-Ho Park der letzte 05er in Australien, der noch eine Chance hat, gesund und unverletzt nach Deutschland zurückzukommen.

Das Ausscheiden des Titelverteidigers gegen die Emirate ist die bislang größte Überraschung des Turniers. In Sydney waren die Araber durch Ali Ahmed Mabkhout in der siebten Minute in Führung gegangen; die danach hochüberlegenen Japaner brachten es zwar auf 15:0 Ecken, brauchten aber für den Ausgleich durch Gaku Shibasaki bis zur 81. Minute – es war das letzte Tor in regulärer Spielzeit und Verlängerung. Im Elfmeterschießen unterlagen die Japaner mit 4:5.

 

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