Zweite Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 30.10.26

Gewappnet für die Herausforderung

Die Aufgabe gegen den TV Langen 2 dürfte für die Basketballer des ASC Mainz schwieriger werden als die Partie am vorigen Wochenende bei Makkabi Frankfurt. Trainer Heiko Pillhofer geht dennoch davon aus, dass seine Mannschaft auch dieses Spiel gewinnen kann.
Drei von vier Spielen haben Heiko Pillhofer und seine Basketballer gewonnen. Am Samstag wollen sie am TV Langen 2 vorbeiziehen.
Drei von vier Spielen haben Heiko Pillhofer und seine Basketballer gewonnen. Am Samstag wollen sie am TV Langen 2 vorbeiziehen. | Eva Willwacher

Mainz. Mit einer Ausnahme kann Heiko Pillhofer am Samstag (20 Uhr) auf den Kader zurückgreifen, der eine Woche zuvor das Zweitregionalligaspiel bei Makkabi Frankfurt so dominant gestaltet hat. Fehlen wird dem ASC Mainz gegen den TV Langen 2, wie befürchtet, Jordan Thibodeaux.

Die beim 90:64-Erfolg erlittene Knieverletzung des Aufbauspielers verhindere seinen Einsatz zumindest an diesem Wochenende, bedauert der Trainer. „Die Schwellung ist zurückgegangen, aber an Laufen ist nicht zu denken“, sagt er. Ob Pillhofer mit zehn Akteuren antritt oder einen der Nachwuchsspieler dazu nimmt („Die Jungs trainieren gut“), will er am Freitagabend entscheiden.

Bei Makkabi hatte der Coach seine Starting Five umgebaut. Weil Neuzugang Christian Mann begann und mit Julian Lexa die großen Positionen besetzte, konnte Ben Karbe auf die Drei ausweichen; Tobias Oppenberg und Colin Sobiech komplettierten die Anfangsformation. „Das hat sehr gut funktioniert“, berichtet Pillhofer, „Christian ist sehr spielintelligent und hat Julian entlastet.“

Schnell und druckvoll

Einen sehr guten Eindruck hinterließ in Janik Felgenhauer auch ein weiterer neuer Akteur bei seinem zweiten Einsatz nach dem Zweieinhalbminutendebüt in Limburg, als er verletzt ausschied. „Er kam als Achter aufs Feld und hat nahtlos an seine starke Vorbereitung angeknüpft.“

Pillhofer geht davon aus, dass seine Mannschaft am Samstag stärker gefordert werden wird als in Frankfurt. Bei der Langener Zweiten handele es sich um ein Team, das über mehrere Jahre hinweg eingespielt und regelmäßig auf dem zweiten oder dritten Platz gelandet sei. Nach fünf Spieltagen gehört der TVL zu einem viermal siegreichen Quartett, gemeinsam mit den Baskets Limburg, dem FCK und der Frankfurter Eintracht. Dahinter rangiert der ASC mit drei Erfolgen, aber einer Partie weniger.

„Langen spielt schnell, verteidigt gut und will hohen Druck erzeugen“, sagt Pillhofer. „Das wird eine Herausforderung. Aber ich gehe davon aus, dass wir gut genug vorbereitet sind, um eine Chance zu haben, das Spiel zu gewinnen.“

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