Rheinland-Pfalz-Liga | gert adolphi | 22.11.16

Für den wichtigsten Kampf gewappnet

Nackenheimer Ringer schlagen AC Thaleischweiler 39:0 und freuen sich auf das Duell bei der WKG Untere Nahe.

Nackenheim. Die Generalprobe ist geglückt. Nach dem 39:0-Heimsieg über den AC Thaleischweiler gehen die Ringer des SV Alemannia Nackenheim mit zwei Punkten Vorsprung in die letzte und entscheidende Endrunden-Gruppenbegegnung in Bad Kreuznach gegen die WKG Untere Nahe. Die Alemannen dürfen sich bei ihrem schärfsten Konkurrenten sogar eine Niederlage erlauben, solange die mit weniger als 18 Punkten Unterschied ausfällt, um die beiden Finalkämpfe um den Titel in der Rheinland-Pfalz-Liga zu erreichen.

Wie schon im Hinrundenkampf in Thaleischweiler gewannen die Nackenheimer alle zehn Duelle. Diesmal endete die Begegnung allerdings nicht 40:0, weil sich Jannis Helbing mit einem 3:0-Sieg zufriedengab. „Man tut solchen Mannschaften keinen Gefallen“, übte Alemannen-Trainer Ahmet Cakici Kritik am Modus in dieser Saison, in der klare Ergebnisse die Regel waren. „Beim AC Thaleischweiler sind ein paar junge Athleten dabei, die sich Mühe geben und Talent haben. Gegen so starke Gegner wie die WKG Untere Nahe oder uns sind sie chancenlos.“

Lob für Bayram Shaban

Bayram Shaban war erstmals ins Freistil-Weltergewicht aufgerückt, gewann aber auch dort technisch überlegen. „Der Gegner war kein echter Konkurrent“, räumte Cakici ein. „Aber die Art und Weise, wie Bayram ringt, die Ernsthaftigkeit, mit der er seine Aufgaben angeht, macht immer wieder Spaß.“ Trotz ihrer vorhersehbaren Überlegenheit gingen die Nackenheimer Athleten die Aufgabe mit großer Seriosität an. „Was man erwarten durfte, haben die Jungs gebracht“, sagte Cakici. „Es waren einige schöne Kämpfe dabei.“

In dieser Woche werden sich die Alemannen gezielt auf die Begegnung in Bad Kreuznach vorbereiten. „Dann stellen wir die Mannschaft so auf, dass wir gewinnen können“, sagte der Trainer. „Ich glaube, dass es normal laufen wird.“ Will sagen: Die Nackenheimer werden sich den Gruppensieg nicht mehr nehmen lassen.

 

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