Regionalliga | Gert Adolphi | 12.12.14 Frustriert in den letzten Kampf Ringer der 88-Zweiten hadern mit dem nachträglich beschlossenen Aufstiegsverbot. Mainz. Vor vier Wochen feierten die Ringer der Zweiten Mannschaft des ASV Mainz 88 vorzeitig die Meisterschaft in der Regionalliga und freuten sich auf die Zweite Bundesliga. Dem Gang nach oben hat der Deutsche Ringerbund inzwischen einen Riegel vorgeschoben, wobei der Beschluss, nachträglich eine Aufstiegsregelung zu ändern, rechtlich auf tönernen Füßen steht. Am Samstag muss das Nachwuchsteam beim KV Riegelsberg II noch ein letztes Mal in dieser Saison antreten (Beginn: 17.30 Uhr). „Die Jungs sind natürlich ein bisschen frustriert“, sagt Betreuer Steven Krumbholz. „Sie hatten sich alle auf die Zweite Liga gefreut. Die Begründung, warum wir nicht aufsteigen sollen, ist auch fadenscheinig. Aber den Titel kann uns keiner mehr nehmen.“ Nichtsdestotrotz wollen sich die Mainzer im Saarland nicht hängenlassen. „Wir wollen auch diesen Kampf noch gewinnen, um die Runde ohne Punktverlust zu überstehen“, sagt Krumbholz. „Wir stellen die Mannschaft nicht großartig um. Wenn die Riegelsberger nicht zwei, drei Ringer aus der Ersten Mannschaft nach unten holen, müssten wir sie normalerweise auch schlagen.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen