Bezirksliga | red | 01.12.16 Vorbildliche Flüchtlingsarbeit Fontana Finthen erhält einen Scheck der Egidius-Braun-Stiftung und verleiht den Josef-Silz-Pokal. Ehrende und Geehrte, v.l.: Gerd Schmitt, Fontana-Vorsitzender Jürgen Häfner, Volker Schmitt, Josef Silz, Lisa Ramadani, Luis Perea, Fontana-Integrationsbeauftragter Winfried Schmitt, Frank Müller, Jugendleiter Tim Klotz und der stellvertretende Jugendleiter Mergim Ramadani. | Bernd Eßling Finthen. Gute Arbeit leistet beim Fußball-Bezirksligisten Fontana Finthen nicht nur Trauner Maciek Debinski mit seiner jungen Mannschaft. Vorbildlich ist auch das Engagement des Vereins in der Flüchtlingsarbeit – und dies würdigt auch die Egidius-Braun-Stiftung des Deutschen Fußball-Bundes im Rahmen der bundesweiten Aktion„1:0 für ein Willkommen“. Im Auftrag der Stiftung überreichten Gerd Schmitt, der Vorsitzende des Fußballkreises Mainz-Bingen, und sein Vorstandskollege Volker Schmitt, den Finthern einen Scheck über 500 Euro. „Die Integrationsarbeit ist eine der herausragenden gesellschaftlichen Aktivitäten der Fontana“, betonte Gerd Schmitt. „Hier sind Menschen aktiv, bei denen Flüchtlinge willkommen sind.“ Nach dem gewaltigen Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland im Jahre 2015 habe der Verein ein umfangreiches Netzwerk geknüpft, um mit zahlreichen Kooperationspartnern Hilfe zu leisten, erläuterte Vereinsvorsitzender Jürgen Häfner. So organisierten junge Spieler der Fontana ein regelmäßiges Training für Flüchtlinge aus der Erstaufnahmestelle im Ortsteil Layenhof. Hohes Verantwortungsbewusstsein Insgesamt 3000 Vereine hat die nach dem einstigen langjährigen DFB-Präsidenten Egidius Braun benannte Stiftung unterstützt. „Ich freue sich über jeden Verein im Fußballkreis Mainz-Bingen, dem ich einem Spendenscheck überreichen kann“, sagte Gerd Schmitt. Die Finther verknüpften diese Auszeichnung mit einer eigenen Ehrung: der Verleihung des Josef-Silz-Pokals, der alljährlich an den oder diejenigen Jugendspieler verliehen wird, die sich in ihrem Verhalten und ihren sportlichen Leistungen besonders ausgezeichnet haben. In Empfang nehmen durften den von Josef Silz aus wertvollem Holz geschnitzten Wanderpokal Lisa Ramadani (Spielerin) sowie Frank Müller und Luis Perea (Trainer). „Sie haben sich überdurchschnittlich und mit hohem Verantwortungsbewusstsein engagiert“, lobte Jürgen Häfner. „Ihr Sozialverhalten und Charakter sind vorbildlich.“ Alle Artikel von Fußball (Amateure)