RED | 13.11.2014

Aufs Pokalaus folgt ein Kantersieg

Mainzer „Wölfe“ unterliegen dem EHC Neuwied auch in der zweiten Begegnung, lassen in der Liga aber den Frankfurter Eisteufeln keine Chance.

Mainz. Dem besten Saisonspiel folgte der höchste Saisonsieg: Im Halbfinalrückspiel des Rheinland-Pfalz-Pokals unterlagen die Eishockeyspieler des TSV Schott Mainz zwar mit 1:8 (1:1, 0:3, 0:4), boten dabei aber eine deutlich besser Leistung als im Hinspiel, das sie noch mit 0:15 verloren hatten.

Der jetzige Auftritt nötigte auch Teammanager Milan Nosek Respekt ab: „Im ersten Drittel war es unser bestes Spiel in dieser Saison“, sagte er.

In der Tat zog sich der zwei Spielklassen und somit mindestens eine Eishockeywelt tiefer angesiedelte Hessenligist sehr achtbar aus der Affäre. Zwar schossen die Gäste nach dem 1:1 im ersten Durchgang in den folgenden Dritteln einen deutlichen Sieg heraus, aber schämen mussten sich die „Wölfe“ nach diesem Spiel nicht. Auch im Rückspiel war die Qualität des Tabellenzweiten der Oberliga West zu hoch, auch wenn die Neuwieder nicht alle Topspieler mit nach Mainz gebracht hatten. „Kampf und Moral der Mannschaft waren super“, sagte Nosek.

Kontrastprogramm

Kaum 45 Stunden später gab es am Bruchweg das Kontrastprogramm – dass den Mainzern das Spiel von Freitag beim 17:3 FEC Eisteufel Frankfurt noch in den Knochen steckte, war am Ergebnis nicht abzulesen. Die „Wölfe“ waren insgesamt eine Klasse besser; viele Akteure nutzten die spielerische Überlegenheit, um ihr Punktekonto deutlich aufzustocken.

Am Samstag reisen die Mainzer nach Lauterbach, wo sie das Hessenligaspiel gegen den EC Wallernhausen bestreiten (Erstes Bully: 17.15 Uhr). Auch das sollte machbar sein; das Hinrundenspiel gewannen die Wölfe 11:3.

 

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