Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 15.03.26 Marienborner Gespensterjäger Seit sieben Spielen ungeschlagen: Mit einem 4:0 (2:0)-Erfolg beim SV Morlautern kommt die TuS dem Verbleib in der Verbandsliga einen weiteren Schritt näher. Luka Baljak erhöhte Mitte der ersten Halbzeit auf 2:0. | Guido Ritz Morlautern. Das passt: Mit dem siebten nicht verlorenen Spiel hintereinander kletterte die TuS Marienborn in der Verbandsliga auf den siebten Tabellenplatz. Und dank des 4:0 (2:0)-Erfolgs beim SV Morlautern kehrte Kayhan Cakicis Mannschaft erstmals in dieser Saison ihr Torverhältnis ins Positive. Auch wenn der Dreier beim Tabellenvorletzten in die Kategorie „Pflichtsieg“ fiel, „freuen wir uns sehr über diesen Ausgang“, sagte der Trainer. Auf dem kleinen Kunstrasen gegen die eng im 4-3-3 stehenden Gastgeber brauchten die Marienborner eine knappe Viertelstunde, um in Fahrt zu kommen. „Nach und nach wurden unsere Kombinationen sicherer, und haben wir verstanden, wie wir am besten durchkommen“, berichtete Cakici. „Nämlich über die Flügel.“ Annahme mit der Brust, volley abgezogen Daraus resultierte unter anderem ein Eckball in der 20. Minute, Armin Paulus nahm die Hereingabe mit der Brust an und zog volley ab. Der Ball landete zum 1:0 im Winkel. Die Anregung von Kotrainer Markus Wendel, Luka Baljak und Luis Kersthold die Positionen wechseln zu lassen, zahlte sich prompt aus: Einen feinen Chipball ins Zentrum holte Baljak wie zuvor Paulus mit der Brust herunter und schloss zum 2:0 ab (26.). Die Morlauterer wurden bis dahin nur vereinzelt über Standards gefährlich, intensivierten nach dem Seitenwechsel jedoch ihr Offensivspiel. „In den ersten zehn Minuten waren wir in der Defensive sehr gefordert“, erzählte Cakici – dann sorgte Michael Kohns für die Vorentscheidung. Meikel Melament verlängerte eine Kersthold-Ecke, der Innenverteidiger stocherte den Ball über die Linie. Auf Konter verlegt Wer glaubte, die Pfälzer gäben sich anschließend auf, sah sich getäuscht. Das Gegenteil war der Fall. „Sie hatten jetzt mehr Spielanteile, weil die Angst zu verlieren nicht mehr vorhanden war“, sagte Cakici. Im Angesicht der sich abzeichnenden Niederlage lockerten sie ihren Verbund, drängten auf einen eigenen Treffer. „Und wir haben uns auf Konter reduziert.“ Einen davon lief Alexander Markiefka kurz nach seiner Einwechslung, seinen Schuss ließ Torwart Desmond Young abprallen, und Baljak staubte zum 4:0 ab. „Sehr verdient und ungefährdet“, fasste Kayhan Cakici zusammen, dessen Mannschaft dem Ziel, auch nach seinem Abschied im Sommer in der Verbandsliga zu bleiben, einen weiteren Schritt nähergekommen ist. „Die nächste Aufgabe müssen wir genauso intensiv angehen“, sagte der Trainer mit Blick auf die Partie beim vier Punkte zurückhängenden SV Steinwenden. „Dann werden wir das Abstiegsgespenst aus Marienborn vertreiben.“ Alle Artikel von Fußball (Amateure)