Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 30.11.25

Einmal Pech, einmal Glück

Verbandsligist TSG Bretzenheim kehrt vom FK Pirmasens II mit einem 0:0 zurück und geht als Tabellenzehnter in die Winterpause.
Johannes Gehrling traf nach einem Ballgewinn in der fünften Minute die Latte.
Johannes Gehrling traf nach einem Ballgewinn in der fünften Minute die Latte. | Archiv/Eßling

Pirmasens. Noch ein Pünktchen zum Jahresabschluss – „das war okay“, sagte Timo Schmidt nach dem 0:0 der TSG Bretzenheim 46 im Verbandsligaspiel beim FK Pirmasens II. „Das hätte auch 1:1 oder 2:2 ausgehen können, aber um zu gewinnen, haben wir nicht gut genug gespielt.“

Vielleicht wäre es anders gelaufen, hätten die Mainzer ihren ersten Torschuss versenkt. Nach einem Ballgewinn im Pressing zog Johannes Gehrling ab, traf aber nur die Latte. „Wenn wir in dieser fünften Minute in Führung gegangen wären, hätte das die Partie in unsere Bahnen lenken können.“ Ohne diese Treffer im Rücken jedoch habe seine Mannschaft in der ersten Halbzeit zu fehlerhaft agiert und viele Standards verteidigen müssen – „da bestand immer eine latente Gefahr“.

Nach dem Seitenwechsel bekamen die 46er ein leichtes Übergewicht, ließen aber gute Tormöglichkeiten ungenutzt und hatten in einer Szene das Glück auf ihrer Seite, als der Pfosten für Torhüter Bastian Rosinus rettete.

Entwicklung passt

Schmidts Zwischenfazit vor der Winterpause fällt dank der letzten sechs Spieltage positiv aus. In diesem Zeitraum holten die Bretzenheimer elf ihrer neunzehn Punkte und arbeiteten sich auf den zehn Tabellenplatz mit Tuchfühlung zum siebtplatzierten SV Steinwenden vor. „Natürlich könnten es immer ein paar Zähler mehr sein, aber vielleicht außer Mechtersheim werde das alle sagen“, räumt er ein. „Fakt ist, die Entwicklung im letzten Drittel der bisherigen Saison passt.“

Weiter geht’s in Bretzenheim am 19. Januar, die Spieler werden aber rund zwei Wochen vorher ihre Laufpläne erhalten. Am Schiedsrichterturnier wird die TSG mit einer gemischten Mannschaft teilnehmen – „die Resonanz auf die Halle ist leider gering“.

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