Oberliga Damen | Gert Adolphi | 18.03.26

Den Vorderzahn gezogen

Vom guten Einstieg beflügelt: Die Tischtennis-Oberligaspielerinnen des RSV Klein-Winternheim schlagen die TSG Zellertal mit 8:2.
Julia Sloboda festigte mit dem RSV Klein-Winternheim den zweiten Tabellenplatz.
Julia Sloboda festigte mit dem RSV Klein-Winternheim den zweiten Tabellenplatz. | Archiv/Eßling

Klein-Winternheim. Das Resultat mochte nicht so recht zu Julia Slobodas Einschätzung des Gegners passen. „Sie sind unangenehm zu spielen, bissig und motiviert“, charakterisierte die Sprecherin des Tischtennis-Oberligisten RSV Klein-Winternheim die TSG Zellertal. Mit 8:2 aber fiel der Sieg der Gastgeberinnen noch um einen Punkt höher aus als der als Überraschung empfundene Hinrundenerfolg.

Ein guter Einstieg beflügelte die Klein-Winternheimer Frauen, nach zwei gewonnenen Doppeln erhöhten Sloboda und Maya Bangel gleich auf 4:0. „Da hat man schon gemerkt, dass es läuft“ – und dieser Lauf setzte sich in der zweiten Runde fort. Selbstverständlich war der Durchmarsch des RSV im vorderen Paarkreuz keineswegs, die Gäste waren dort mit Silke Ermel und Sylke Bayer ebenfalls stark besetzt. „Vorne haben wir ihnen den Zahn gezogen“, konstatierte Sloboda.

Am Ende ungünstige Konstellation

Der Lauf der Gastgeberinnen hielt an bis zu den beiden abschließenden Spielen. Beim Stand von 8:0 gaben Carolin König und Theresa Zabel die Punkte ab. Mit der entwichenen Spannung habe dies nichts zu tun gehabt, sondern: „Die Konstellation in der zweiten Runde hat schlechter gepasst.“

König hatte in ihrem ersten Spiel gegen die hart schlagende Anneli Heintz die Bälle unangenehm platziert und sie dadurch nicht zur Entfaltung kommen lassen. Diese Möglichkeit besaß die 14-jährige Zabel nicht. „Junge Spielerinnen spielen sehr gerade“, erläuterte Sloboda, „aber damit war nicht durchzukommen.“ Ähnlich erging es König, sie fand kein Mittel gegen den Stil von Tanja Schulz.

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