Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 02.09.16 Einige sind am Limit angelangt Im Spiel bei Hertha Wiesbach wird Schott-Trainer Sascha Meeth seine Anfangsformation auf mehreren Positionen verändern. Mainz. Wenn Sascha Meeth von Momentaufnahmen spricht, wenn er darauf hinweist, welche Mannschaften im weiteren Saisonverlauf „noch anrollen werden“ – Röchling Völklingen, SC Hauenstein, TSG Pfeddersheim – und wenn er die Überzeugung vertritt, dass der FC Karbach „am Ende der Saison vor uns stehen wird“, dann sagt der Trainer des TSV Schott Mainz dies nicht, um das bisherige Abschneiden seiner Elf kleinzureden. „Wir fühlen uns wohl, uns geht es gut, das ist eine Bestätigung der harten Arbeit, die wir in den letzten Monaten verrichtet haben“, kommentiert er den zweiten Tabellenplatz, den der Oberligist seit der überraschenden Karbacher Niederlage in Pirmasens wieder einnimmt. Meeth möchte lediglich daran erinnern, was die beiden jüngsten Partien vor Augen führten: „dass wir unheimlich viel investieren müssen, um Spiele zu gewinnen“. Beim 3:3 in Ludwigshafen war das nicht geglückt. Zuletzt beim 2:1 gegen den SV Morlautern gerade so. „Das waren zwei gewaltige Kraftakte“, sagt der Trainer, der gleichwohl die Gewissheit hat, über Spieler zu verfügen, die ein Spiel entscheiden können.“ Am Mittwoch waren dies Janek Ripplinger und Khaled Abou-Daya, die mit ihrem neunten beziehungsweise fünften Treffer das Torkonto der Werkself auf 20 erhöhten. Einen besseren Angriff hat derzeit kein anderer Oberligist zu bieten. Defensive kann Punkte sichern Das könnte ein Pluspunkt in der samstäglichen Partie bei Hertha Wiesbach werden, einen anderen sieht Meeth am anderen Ende des Spielfeldes. „Wir haben in Jonas Raltschitsch und Marco Senftleben zwei Innenverteidiger auf dem Platz, die uns drei Punkte sichern können. Die letzten 20, 25 Minuten gegen Morlautern waren sehr guter Defensivfußball. Aber das Allerwichtigste ist, dass wir eine echte Mannschaft sind. Die Jungs hauen sich rein, sie halten zusammen, egal ob sie beginnen oder später reinkommen.“ Kräftemäßig seien einige Akteure allerdings in der zweiten Englischen Woche am Limit angelangt, weshalb die Anfangsformation ganz anders aussehen werde als zuletzt. Den nach einer Ampelkarte gesperrten Edis Sinanovic – diese Regel wurde zu dieser Saison vom Profifußball auf die Oberliga übertragen – zu ersetzen, werde nicht der einzige Wechsel bleiben, kündigt Meeth an. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)