Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 12.10.15

Der Pokal mag seine eigenen Gesetze haben...

...aber der TSV Schott Mainz wird am Dienstag im Achtelfinale gegen Arminia Ludwigshafen mit der bestmöglichen Aufstellung antreten. Der FSV Saulheim empfängt am Mittwoch den Tabellenführer der Landesliga West.
Für Serdal Günes (l., im Spiel gegen den FC Karbach) und den TSV Schott Mainz geht es am Dienstagabend um den Einzug ins Viertelfinale des SWFV-Pokals.
Für Serdal Günes (l., im Spiel gegen den FC Karbach) und den TSV Schott Mainz geht es am Dienstagabend um den Einzug ins Viertelfinale des SWFV-Pokals. | Peter H. Eisenhuth

Mainz. Der TSV Schott Mainz eröffnet das Achtelfinale im Pokalwettbewerb des Südwestdeutschen Fußballverbandes: Die Mannschaft von Trainer Ali Kayhan Cakici empfängt am Dienstagabend den Oberligakonkurrenten Arminia Ludwigshafen, und der Coach verspricht: „Das wird ein geiles Fußballspiel“ (Anstoß: 19.30 Uhr).

Zwei Dinge sind es, die den Coach in dieser Hinsicht so sicher machen. Zum einen die Tatsache, dass Cakici die Gäste zu den Oberligisten zählt, die hinter seinem eigenen Team den attraktivsten Fußball spielen. Zum anderen das erst zwei Wochen zurückliegende Meisterschaftsduell gegen die Arminia an gleicher Stelle, das die Mainzer nach 0:2-Pausenrückstand noch mit 5:2 gewannen. An diesem Tag hatten sie bei der Chancenverwertung eine deutlich höhere Effektivität an den Tag gelegt als am vorigen Wochenende beim 1:1 gegen den FC Karbach.

Nur noch vier Siege bis zum DFB-Pokal

Der Pokal mag seine eigenen Gesetze haben, aber ganz sicher gehört nicht dazu, dass Cakici am Dienstagabend personell experimentieren oder Spielzeit verteilen wird. „Wir sind in der vorigen Runde mit der bestmöglichen Mannschaft angetreten, und wir werden das auch diesmal tun“, sagt er. Denn: Ein Sieg am Dienstagabend – und der TSV Schott Mainz wäre nur noch drei Erfolge von der Teilnahme am DFB-Pokal entfernt.

Das gilt auch für den FSV Saulheim. Mit dem Unterschied, dass die Chancen des drei Klassen tiefer angesiedelten Klubs deutlich überschaubarer sind. Aber bitte: Der von Manuel Helmlinger und Oliver Schmitt trainierte Bezirksligist, der in der Meisterschaft ein wenig schwächelt und ins Mittelfeld zurückgefallen ist, hat in den vorangegangenen Pokalrunden schon einige Überraschungen geschafft: Die Landesligisten TSG Bretzenheim 46 (3:0) und VfB Bodenheim (5:4 n.V.) waren die ersten Opfer, zu den Opfer, es folgte ein Sieg im Elfmeterschießen in Klein-Winterheim und ein 4:3 beim starken Landesligaabsteiger Phönix Schifferstadt. Genau betrachtet, gibt es also keinen Grund, warum die Saulheimer sich gegen den SV Herschberg aus dem Wettbewerb verabschieden sollten – auch wenn der Gegner als Tabellenführer der Landesliga West anreist. Das Spiel wird am Mittwoch um 19.30 Uhr angepfiffen.

 

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