Verbandsliga | Guido Steinacker | 22.10.16 Der Frust greift die gute Grundstimmung nicht an Zum Kellerduell beim Schlusslicht FSV Offenbach fährt Verbandsligist Fortuna Mombach am Sonntag. Trotz des Frustes über die gute, aber dennoch verlorene Heimpartie gegen den ASV Fußgönheim sieht Trainer Thomas Eberhardt seine Mannschaft in einer emotional guten Verfassung. Mombach. Schade auch, wenn die beste Saisonleistung, wie sie Thomas Eberhardt seinen Spieler nach der Heimpartie gegen den ASV Fußgönheim bestätigte, gerade null Punkte einbringt. „Natürlich sind wir frustriert nach solch einem Spielverlauf “, bekennt der Trainer des Verbandsligisten Fortuna Mombach, dass das unglückliche 1:3 gegen den Tabellenzweiten in der Trainingswoche nachwirkte. „Aber nur wegen des Ergebnisses, nicht wegen der Leistung.“ Es sei seine Aufgabe als Trainer dafür zu sorgen, dass die positive Grundstimmung in der Mannschaft auch nach solch einem Erlebnis erhalten bleibt. „Das hängt aber auch von den Charakteren ab, und da sind wir in dieser Runde top besetzt“, ist Eberhardt sicher, dass er hier die richtigen Spieler zusammen hat. Dass die nächste Aufgabe am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenletzten FSV Offenbach nach der üblichen Betrachtung der Kategorie „Pflichtsieg“ zuzuordnen wäre, interessiert den Trainer weniger. Kein Grund für Veränderungen Die sieben Punkte nach zwölf Partien seien zweifellos enttäuschend, räumt der Trainer ein, „aber ich habe keinen Grund, irgendetwas anders zu machen“, betont er – mehr als die Vorstellung gegen die Fußgönheimer kann er spielerisch von seinem Team nicht erwarten. Dass sie die Bälle reinmachen muss, anders als bei den zahlreichen Gelegenheiten gegen den ASV, erklärt sich von selbst und kann, da es dabei nicht um die Kunst des Schießens selbst geht, nicht durch Traverbessert werden. So reist das Prinzip Hoffnung, dass es mit dem Toreschießen demnächst besser klappt, mit nach Offenbach. Der FSV hat allerdings zuletzt bei der SG Rieschweiler den ersten Auswärtszähler (1:1) geholt. Der neue Trainer Thomas Wünstel löste Anfang Oktober Interimscoch David Weiß ab. Offenbar sind die Pfälzer entschlossen, den drohenden Landesligaabstieg zu verhindern und sind auf der Suche nach einer Aufbruchstimmung. Das relativiert die scheinbare Favoritenrolle der Fortuna am Sonntag. Eberhardt kann auf fast dem kompletten Kader bauen, nur der noch nicht zum Einsatz gekommen Aladin Pilica war unter der Woche erkrankt. Wieder dabei ist Karim Hadri. Alle Artikel von Fußball (Amateure)