Dritte Liga Damen | Guido Steinacker | 22.03.14 In Mittelhessen die Linie beibehalten Die Siegesserie von Handball-Drittligist SG TSG/DJK Bretzenheim scheint am Wochenende kaum in Gefahr, solange die Mannschaft das Leistungsbild der vergangenen Wochen abruft. Beim Tabellenachten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen hat der neue Tabellendritte am Sonntag (17 Uhr) einen weiterer Erfolg eingeplant. Bretzenheim. Auswärts hat es zuletzt so gut geklappt, dass Handball Drittligist SG TSG/DJK Bretzenheim an diesem Wochenende es gleich noch einmal in einer fremden Halle versucht. Zwar ist Aufsteiger HSG Dutenhofen/Münchholzhausen nicht zu vergleichen mit der Herausforderung Germania Fritzlar, die die SG am vergangenen Wochenende knackte. Dennoch wird der neue Tabellendritte beim Tabellenachten nur mit einer ähnlichen Leistung, wie sie die Mannschaft in den vergangenen Wochen gezeigt hatte, die Siegesserie auf acht Partien ausbauen. Die Wetzlarer sind der Inbegriff des Mittelfelds der Liga: Je neun Siege und Niederlagen, dazu zwei Unentschieden, und das bei ebenso ausgeglichenem Torverhältnis, das ergibt in dieser Liga ein entspanntes Dasein fernab der Abstiegsränge, gegen die Neulinge in der Dritten Liga häufig kämpfen. Die Gastgeber leben von der Homogenität ihres Teams, die große Chefin brauchen die Mittelhessinnen nicht. Die beste Torschützin Johanna Müller erreicht ihre Quote, weil sie auch die (nicht immer ganz treffsichere) Siebenmeterschützin der HSG ist. Gegner sammelte zuletzt schwache Ergebnisse In den jüngsten Wochen waren die Ergebnisse des Aufsteigers nicht mehr so pralle. In diesem Jahr konnte die HSG noch kein Heimspiel gewinnen, was aber auch damit zu tun haben dürfte, dass sich vornehmlich die Teams aus der oberen Tabellenhälfte in Wetzlar vorstellten. Enttäuschend aber zweifellos zuletzt die Heimniederlagen gegen den BVB Dortmund II (24:27) und die HSG Kleenheim (30:31). Es scheint eine nicht zu überschreitende Grenze nach oben zu geben für die Dutenhofenerinnen, und die gilt es für das Zeitz-Team am Sonntag aufrecht zu erhalten. Die SG meldet derweil die Einigung mit Linksaußen Tanja Birli und Routinier Diana Hollerbach für ein weiteres Jahr im SG-Trikot. Allmählich ist damit die Zukunft des bisherigen Kaders geklärt. Er wird bis auf die Abgänge Caroline Vreden und Nathalie Pfingstgraef, die beide über die Rolle als Ergänzungsspielerinnen nicht hinauskamen, offenbar vollständig zusammenbleiben. Nun gilt es noch die Zugänge zu finden, die den weiteren Schritt nach vorne ermöglichen. Alle Artikel von Handball