Zweite Bundesliga Damen | Peter H. Eisenhuth | 13.11.15

Die Gangart reproduzieren

ASC-Basketballerinnen treten beim Tabellenzweiten DJK-Bamberg an.
Hält die Wade? Maria Neufurths (l.) Einsatz in Bamberg ist fraglich.
Hält die Wade? Maria Neufurths (l.) Einsatz in Bamberg ist fraglich. | Eva Willwacher

Mainz. Den Tabellendritten haben sie vorige Woche bezwungen, jetzt treten sie beim Tabellenzweiten an. Geht es für die Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Mainz am Samstagnachmittag bei der DJK Bamberg darum, gut auszusehen? Oder ist sogar mehr drin? „Die Frage lautet, ob wir dieselbe Gangart gehen können wie letzten Samstag“, sagt Alexander Schoch. „Wenn wir sie mit ja beantworten, haben wir eine realistische Chance, auch in fremder Halle eine sehr gute Figur abzugeben.“

Wahrscheinlich würde es auch nichts schaden, im Vergleich zum überraschenden 75:50-Sieg gegen Jahn München noch eine Schippe draufzulegen. Der ASC-Trainer jedenfalls schätzt die Bamberger etwas stabiler ein als den vorangegangenen Gegner, „weil sie jünger und aggressiver sind und sehr physisch verteidigen. In Bamberg zu spielen, ist immer schwer“.

Den Hebel gefunden

Über den jüngsten Erfolg, den zweiten in dieser Saison, hätten er und seine Spielerinnen im Training kein Wort mehr verloren. „Mich hat es einfach gefreut, dass es uns gelungen ist, einen Hebel zu finden, unsere Offensive in Bewegung zu bringen.“ Defensiv habe das Team die Aufgabe mit viel Leidenschaft und Intensität gelöst – und hat immer noch Luft nach oben. An Kondition und Kontinuität müsse die Mannschaft noch arbeiten, sagt Schoch. „Aber wenn wir das, was wir in eigener Halle gezeigt haben, reproduzieren können, brauchen wir uns vor niemandem zu fürchten.“

Defensiv auf der Höhe zu sein, ist eine der Anforderungen, die der ASC gegen einen Kontrahenten erfüllen muss, der gerade auf den Außenpositionen sehr gut aufgestellt ist, den Ball gut bewegt und viel Zug zum Korb hat. Janina Aue wird wegen eines Lehrgangs dabei nicht helfen können. Maria Neufurths Mitwirken ist zumindest fraglich – „ihre Wade sieht nicht gut aus“, berichtet der Coach. „Dann müssten wir 30 Minuten Spielzeit anders verteilen.“ Auf eines müssen sich die Mainzerinnen noch einstellen: „Die Zuschauer in Bamberg feuern ihre Mannschaft massiv an. Für Gästeteams herrscht dort nicht die angenehmste Atmosphäre.“

 

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