Rheinland-Pfalz-Liga | gert adolphi | 08.12.16 Als Favorit ins Finale Alemannia Nackenheim tritt zum Hinkampf im letzten Duell der Rheinland-Pfalz-Liga bei der WKG Metternich/Rübenach/Boden an. Nackenheim. Am Samstag wollen die Ringer des SV Alemannia Nackenheim den Grundstein zum Titelgewinn in der Rheinland-Pfalz-Liga legen. Im Hinkampf des Finales sind sie in Koblenz bei der WKG Metternich/Rübenach/Boden zu Gast (Beginn: 19.30 Uhr). In dieser Saison sind die Alemannen noch nicht auf Kampfgemeinschaft gestoßen. Im vorigen Jahr verloren sie in der Oberliga bei der WKG mit 16:24, gewannen dafür aber den Heimkampf mit 23:15. Allerdings sind die Nackenheimer in der laufenden Runde deutlich besser aufgestellt. Ein Fingerzeig auf die Stärke der Koblenzer sind deren Ergebnisse gegen die WKG Untere Nahe, das zweite Schwergewicht der Rheinland-Pfalz-Liga, mit dem sich die Nackenheimer um Halbfinale erfolgreich auseinandergesetzt haben: Die Bad Kreuznacher gewannen in Koblenz 27:1 und zu Hause 30:4. Ahmet Cakici möchte das nicht überbewerten: „Im Finale werden die Metternicher ihre beste Mannschaft stellen“, wendet SVA-Trainer ein. „Wir sind favorisiert, aber wir müssen erst auf die Matte gehen und dort unsere Leistung abrufen. Wenn und das gelingt, wird es klappen.“ Beide Kontrahenten konnten sich zwei Wochen sammeln. Cakici gab seinen Athleten am vorigen Wochenende komplett frei. „Das war gut zur Erholung und um den Kopf den Kopf freizubekommen.“ In drei Einheiten pro Woche – wie gewohnt – hat er die Mannschaft auf die entscheidende Prüfung vorbereitet. „Ich gehe davon aus, dass in dieser Liga keiner mehr trainiert als wir“, sagt Cakici. Der Trainer baut auch auf die Fans. Die Nackenheimer setzen einen Bus ein, einige Anhänger werden auch auf eigene Faust die Fahrt nach Koblenz antreten, um ihr Team dort zu unterstützen, damit es im Rückkampf eine Woche später beste Voraussetzungen für eine Meisterfeier hat. Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen