Regionalliga | Gert Adolphi | 06.11.14 Ohne Dimov fehlt ein Siegringer Heimkampf gegen den Tabellendritten, Auswärtskampf beim Zweitplatzierten: Der ASV Mainz 88 II kann am Wochenende die Regionalligameisterschaft so gut wie klarmachen. Auf Ivalyo Dimov (rot) muss die Zweite Mannschaft der 88er am Wochenende verzichten. Doch auch ohne ihren Siegringer wollen die Mainzer sich gegen ihre schärfsten Verfolger durchsetzen. | Bernd Eßling Mainz. Die Zweite Mannschaft des ASV 88 kann am Wochenende die Meisterschaft in der Regionalliga schon so gut wie festmachen. Gewinnen die Mainzer Ringer am Samstag, 17.30 Uhr, in der Sporthalle Laubenheimer Ried gegen den Tabellendritten ASV Pirmasens und am Sonntag, 13 Uhr, im Vorkampf des Bundesliga-Schlagers bei der Zweiten Mannschaft des Tabellenzweiten KSV Köllerbach, hätten sie vier Punkte Vorsprung und alle schweren Gegner hinter sich. „Das sind zwei extrem harte Kämpfe“, warnt ASV-Betreuer Steven Krumbholz allerdings vor zu großem Optimismus. „Wir haben in Ivaylo Dimov einen unserer Siegringer an die Erste Mannschaft abgegeben. Das müssen wir erst einmal wegstecken und schauen, wie wir das ausgleichen. Wir versuchen aber trotzdem zu gewinnen.“ Weitere Unwägbarkeiten Dimov feierte beim 21:12 in Pirmasens einen Schultersieg und trug gegen die Köllerbacher Zweite im Heimkampf zwei Punkte zum Mainzer 22:14-Sieg bei. Verliert der Mann, der ihn ersetzt, würde das schon einen erheblichen Unterschied ausmachen. Doch es gibt noch weitere Unwägbarkeiten. „Die Pirmasenser haben wir damals etwas überrascht“, sagt Krumbholz. „Ihre Bulgaren hatten sich noch nicht an die Liga gewöhnt. Ob Ugur Dogan noch einmal gegen Atanas Kachulkov gewinnt, ist offen.“ Die Köllerbacher hatten in der Hinrunde einige Verletzungsprobleme. Wenn der ein oder andere Athlet wieder fit ist, wird auch diese Begegnung deutlich umkämpfter. „Die Köllerbacher sind so schlecht nicht“, sagt der Mainzer Betreuer. „Sie können die Mannschaft auch anders stellen als im Hinkampf, es ist schließlich ein kleines Prestigeduell.“ Auf die Meisterschaft als Ziel will sich Krumbholz auch nicht festlegen. „Wir haben schon eine deutlich bessere Saison gerungen als im Vorjahr“, sagt der Betreuer. „Das Minimalziel haben wir damit schon erreicht. Was jetzt noch kommt, ist Zugabe.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen