Oberliga | Gert Adolphi | 01.09.17 Schön ringen und immer gewinnen Durch die Auflösung der Dritten Mannschaft geht die Zweite Vertretung des ASV Mainz 88 mit einem sehr breiten Kader in die Oberligasaison. Trainer Steven Krumbholz freut sich zun Rundenauftakt auf ein Wiedersehen mit Karl-Heinz Helbing. Mainz. Mit dem Derby bei der WKG Untere Nahe steigt die Zweite Mannschaft des ASV Mainz 88 am Samstag in die Oberliga ein. Kampfbeginn in Bad Kreuznach ist um 19.30 Uhr. Obwohl die 88er nach nur einjähriger Zugehörigkeit aus der Zweiten Bundesliga abgestiegen sind, bleiben sie zweitklassig, denn die Bundesligen wurden zusammengelegt. Nur fünf Mannschaften bewerben sich in Hin- und Rückrunde um den Titel. Der Meister darf, muss aber nicht aufsteigen. Für den ASV ist es kein Ziel, mit gleich zwei Mannschaften erstklassig zu sein. Ihre bisherige Dritte Mannschaft haben die Mainzer aufgelöst. Damit steht dem Oberligateam ein extrem breiter Kader zur Verfügung, der zur Hälfte aus Nachwuchsringern besteht, die die 88er selbst ausgebildet haben, und zur anderen Hälfte aus Asylbewerbern, die sich dem Klub in der Vorsaison angeschlossen haben. Bei der Mannschaftsaufstellung befindet sich Steven Krumbholz in der Zwickmühle. „Wir wollen mit unseren jungen Leuten ringen“, sagt der Trainer. „Die Flüchtlinge sind aber auch besser geworden. Und sie gehören zu uns, sie wohnen und arbeiten in Mainz. Die wollen ebenfalls ringen.“ Rotation heißt da das Zauberwort. Gut vorbereitet und stark dabei Die gegnerischen Teams kann Krumbholz nicht einschätzen, da er sich mit deren Aufstellung nicht beschäftigt hat. „Wir wollen schön ringen und immer gewinnen“, kündigt er an. „Die Jungs sind alle gut vorbereitet. Wir sind schon ganz stark dabei.“ Er hat zum einen Nachwuchsathleten wie Ruben Härle im Aufgebot, die voraussichtlich auch Einsätze in der Ersten Mannschaft bekommen werden, zum anderen auch ganz junge Leute wie Burak Demir, der seine erste Saison bei den Männern bestreitet. Die Begegnung in Bad Kreuznach hat ihren besonderen Reiz, weil der Ex-88er Karl-Heinz Helbing Trainer der WKG ist. „Das waren in den vergangenen Jahren immer hitzige Duelle“, sagt Krumbholz. „Ich freue mich darauf, weil ich gerne gegen Karl-Heinz ringe.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Ringen