Peter H. Eisenhuth | 09.07.26 Eine Art Kampfansage Nach der U-18- ist vor der U-20-DM: Hürdenläuferin Anna Lamb vom TSV Schott wird Fünfte, ist aber mit ihrer Zeit unzufrieden. Am nächsten Wochenende will sie die Strecke schneller zurücklegen. Den Kampf mit Marit Sander (r.) um den fünften Platz gewann Anna Lamb (M.) mit einer Hundertstelsekunde. Zufrieden war die Schott-Athletin allerdings nicht. | Iris Hensel Wattenscheid. Nein, damit mochte Anna Lamb sich nicht zufriedengeben. Lieber formulierte sie eine Art Kampfansage: „Ich bin nächstes Wochenende wieder hier, mal sehen, was dann geht.“ Hinter der 400-Meter-Hürdenläuferin des TSV Schott lag das Finale bei den Deutschen U-18-Meisterschaften, und „es ist leider nicht so gelaufen, wie ich gehofft hatte“, sagte sie in der Mixed Zone des Wattenscheider Lohrheidestadions. Wie schon im Vorlauf verlor sie auf den ersten 200 Metern reichlich Boden auf die Führenden, diesmal vermochte sie den aber nicht mehr gutzumachen. Den Kampf um den fünften Platz mit der neben ihr laufenden Marit Sander auf der Zielgeraden entschied Lamb zwar mit einer Hundertstelsekunde für sich, doch mit 62,82 Sekunden blieb sie um knapp vier Zehntel hinter ihrer Vorlaufzeit und noch deutlicher hinter ihren Ansprüchen zurück. „Ich habe den Eindruck, dass mehr drin ist“ Ein Podestplatz war angesichts der dafür benötigten 60,59 Sekunden illusorisch, in die Nähe ihrer eigenen Bestleistung (oder etwas darunter) wäre die Mainzerin gerne gekommen. „Ich habe auch den Eindruck, dass mehr drin ist, aber irgendwie kriege ich das momentan nicht so auf die Bahn, wie ich will.“ Dass der Vorlauf sie zu viel Kraft gekostet haben könnte, um tags darauf zulegen zu können, schloss die Schott-Athletin aus. „Zwei Rennen in diesem Zeitraum sind eigentlich kein Problem, das kenne ich ja aus dem vorigen Jahr, und da ging es“, sagte sie. „Und der Vorlauf war auch nicht so schnell, dass ich mich verausgabt hätte.“ Florian Beppler stellt Bestleistung ein Zwei Rennen würde Anna Lamb gerne auch am bevorstehenden Wochenende an gleicher Stelle bestreiten. Dann gegen überwiegend ältere Konkurrentinnen bei der U-20-DM, aber nach den Meldeleistungen mit Chancen, zumindest das B-Finale zu erreichen. Ihr Ansatz: „Ich muss versuchen, von Beginn an mehr Gas zu geben.“ Bei der U18 beendete ihre Vereinskameradin Annabell Sauer ihren Vorlauf auf dem dritten Rang mit 66,01 Sekunden. Florian Beppler, der zum Auftakt der Titelkämpfe bereits im Diskuswurf angetreten war, überquerte im Stabhochsprung 4,10 und 4,30 Meter jeweils im dritten Versuch und stellte seine persönliche Bestleistung ein. Alle Artikel von Leichtathletik