Regionalliga | Gert Adolphi | 29.01.26 Auf der Jagd nach Bonuspunkten Rückrundenauftakt in der Tischtennis-Regionalliga: Der FSV Mainz 05 II tritt bei Tabellenführer VfR Birkmannsweiler und in Weinheim an. Eins hochgerutscht: Ole Kaspers wird in der Rückrunde häufiger im vorderen Paarkreuz antreten, so auch in den beiden Spielen an diesem Wochenende. | Bernd Eßling Mainz. Bei zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz hat der FSV Mainz 05 II den Verbleib in der Tischtennis-Regionalliga noch lange nicht sicher. Allerdings ist die Ausgangslage vor den Begegnungen beim VfR Birkmannsweiler am Samstag und beim TTC Weinheim am Sonntag zum Rückrundenauftakt wesentlich entspannter als in den vorigen Spielzeiten, in denen die 05er bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpften. Siege bei diesen Konkurrenten brächten Bonuspunkte, sind aber kein Muss und zumindest in einem Fall ausgesprochen unwahrscheinlich. Der VfR nämlich ist verlustpunktfreier Spitzenreiter und hat das Hinrundenspiel mit 9:1 gewonnen. Die viertplatzierten Weinheimer weisen stehen mit zwei Zählern mehr in der Tabelle unmittelbar vor den 05ern. Zu Hause unterlagen die Mainzer mit 0:10, traten jedoch stark ersatzgeschwächt an. An diesem Wochenende gestaltet sich die Personalsituation deutlich komfortabler. Pekka Pelz, Ole Kaspers und Li Bing bilden jeweils den Stamm, am Samstag komplettiert Kevin Eckmann die Mannschaft, am Sonntag Johannes Willeke. Unrealistisch, aber nicht unmöglich Trotz der klaren Außenseiterrolle beim Tabellenführer will Eckmann die Partie nicht von vorne herein verlorengeben. „Dort geht schon etwas“, sagt der 05-Kapitän. „Es ist zwar unrealistisch, dass wir etwas holen, aber nicht ganz unmöglich.“ Dank der verbesserten Aufstellung, vor allem durch Pelz‘ Mitwirken könne das Team in Weinheim zumindest ein Unentschieden erreichen. Gegenüber der Hinrunde gibt es eine kleine Verschiebung innerhalb der Mannschaft: Der 17-jährige Kaspers zog an Willeke vorbei und soll häufiger im oberen Paarkreuz zum Einsatz kommen. „Für Oles Entwicklung ist es wichtig, dass er vorne ran muss“, sagt Eckmann. „Zwar sind seine Ergebnisse noch nicht so gut, aber im Training zeigt er starke Leistungen.“ Kaspers, der bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U19 ins Halbfinale vorstieß und sich damit für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert hat, werde mit Sicherheit auch auf einer der vorderen Positionen in dieser Saison noch Siege beisteuern. Alle Artikel von Tischtennis