Oberliga Damen | Gert Adolphi | 16.09.16

Der Kader ist breiter geworden

Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim gehen mit sechs Spielerinnen und einer neuen Nummer eins in die Oberligasaison.

Heidesheim. Bei Aufsteiger TTC Germersheim steigen die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim am Sonntag in ihre zweite Oberligasaison hintereinander ein (Beginn: 10 Uhr). Der Kader der Rheinhessinnen ist etwas breiter geworden: Neue Nummer eins ist Jana Schneider, die bisherige Nummer drei des Vorjahresmeisters TTF Frankenthal, der sich nach dem Titelgewinn auflöste.

Da Schneider in Mainz Zahnmedizin studiert und der Kontakt zur TSG schon länger besteht, fragte Nobert Dyllick nach, ob sie nicht Lust habe, nach Heidesheim zu wechseln. „Sie hat wieder große Lust, Tischtennis zu spielen“, sagt der Betreuer. „Wenn Jana trainiert, ist sie für uns eine Bank, aber sie wird nicht immer zur Verfügung stehen, in der Rückrunde vielleicht gar nicht mehr.“ In den wichtigen Spielen aber – sprich: gegen die Konkurrenten, die Dyllick und seine Frauen hinter sich lassen wollen, und dazu gehört auch der Auftaktgegner – hofft der Betreuer, auf Schneider zurückgreifen zu können.

Valerie Smeljanski rückt auf

Fest in der Ersten Mannschaft ist auch Nachwuchsspielerin Valerie Smeljanski gemeldet. „Bei ihr zeigt die Entwicklung steil nach oben“, sagt Dyllick. „In der Verbandsliga wäre sie unterfordert gewesen. Wir wollen, dass sie möglichst oft spielt.“ Da der Kader somit sechs Spielerinnen umfasst, wird die TSG rotieren.

Als Titelfavorit sieht Dyllick die TSG Kaiserslautern an, die ersten vier Ränge hält er für fest vergeben. „Ich hoffe, dass wir uns dahinter platzieren“, sagt er. „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wenn wir wieder einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen, ist es gut.“

Die Aufstellung der TSG am ersten Spieltag ergibt sich fast von alleine. Rabea Sauer hat aus Studiengründen abgesagt, Natalia Winter ist noch in Urlaub. „Wir wollen definitiv in Germersheim gewinnen“, sagt Dyllick. „Das ist einer der Gegner, den wir schlagen müssen. Eine Niederlage wäre ein Desaster.“

 

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