Oberliga | Peter H. Eisenhuth | 23.03.17

Auch der Spielmacher bleibt

Edis Sinanovic wird ein weiteres Jahr für den TSV Schott spielen.
Sorgt für Freude beim TSV Schott: Edis Sinanovic.
Sorgt für Freude beim TSV Schott: Edis Sinanovic. | Bernd Eßling

Mainz. Da kommt Freude auf an der Karlsbader Straße: Am Mittwochabend hat Edis Sinanovic dem Fußball-Oberligisten TSV Schott Mainz für eine weitere Saison zugesagt. „Wir sind heilfroh darüber“, kommentiert Sascha Meeth die Entscheidung seines Spielmachers. „Damit werden wir auf jeden Fall alle Jungs halten, mit denen wir bisher geredet haben.“

Bereits einig geworden waren sich die Verantwortlichen des Tabellenführers mit sechs anderen Leistungsträgern, von hinten rechts nach vorne: Jan Just, Jonas Raltschitsch, Marco Senftleben, Nicklas Schlosser (also eine komplette Abwehrkette), Sechser Manuel Schneider und Torjäger Janek Ripplinger. Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers Necmi Gür gilt ohnehin bis Sommer 2018.

„Nicht an den Zaun fesseln“

Mit Sinanovic‘ Verbleib war nicht unbedingt zu rechnen. „Ganz klar, der Junge will mindestens in die Regionalliga“, sagt Meeth. An Angeboten anderer Klubs dürfte es nicht gemangelt haben. „Er wird es auch schaffen, und es ist nicht meine Aufgabe, ihn und andere Talente bei uns an den Zaun zu fesseln, damit sie nicht wegkommen.“ Doch momentan sei der torgefährliche Zehner noch nicht so weit, komplett aus dem gewohnten Umfeld entlassen zu werden und sein Glück in der großen, weiten Fußballwelt zu versuchen. „Wir freuen uns über jeden Spieler, den wir zu einem höherklassigen Klub bringen“, sagt der Trainer. „Edis soll noch eine Saison an sich feilen und weiter Gas geben, um seine Leistungen zu stabilisieren. Dann wird er bereit sein.“

In einem tollen Gespräch habe Sinanovic auch erklärt, zunächst seine im vorigen Jahr begonnene Ausbildung zu Ende zu bringen – eine kluge Entscheidung, wie Meeth findet. Abgesehen davon: Um kommende Saison in der Regionalliga zu kicken, muss der demnächst 21-Jährige nicht zwingend den Verein wechseln. Er und seine Mitspieler haben es in der Hand, dies im Trikot des TSV Schott zu bewerkstelligen. Den nächsten Schritt wollen sie am Samstag im Heimspiel gegen Hertha Wiesbach machen. Bericht folgt

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