Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 29.03.14 ... aber wollen wollen sie schon In der Fußball-Verbandsliga könnte der Tabellenzweite Fortuna Mombach mit einem Sieg in Zeiskam den Vorsprung auf den direkten Verfolger auf fünf Punkte ausbauen. Eine Vorentscheidung im Kampf um den Zugang zum Aufstiegsspiel wäre das allerdings noch nicht, sagt Trainer Thomas Eberhardt. Spitzenspiel: Fortuna Mombach (mit Ivan Idzan) reist als Tabellenzweiter zum direkten Verfolger Jahn Zeiskam. | Eva Willwacher Mombach. „Müssen müssen wir gar nix“, hatte Thomas Eberhardt Anfang des Monats vor dem Heimspiel gegen den FV Dudenhofen bekräftigt. Der zweite Tabellenplatz, den er sich im alten Jahr mit Verbandsligaaufsteiger Fortuna Mombach erspielt hatte, sei nett anzuschauen – aber Druck, diesen Rang zu halten und womöglich gleich in die Oberliga durchzumarschieren, verspüre niemand. Vor dem Spitzenspiel beim drittplatzierten TB Jahn Zeiskam am Sonntagnachmittag lässt sich Eberhardts damalige Aussage ergänzen: „… aber wollen wollen sie schon.“ „Selbstverständlich“, sagt Eberhardt, „wenn wir dahin fahren, wollen wir punkten. Ob einfach oder dreifach, werden wir anhand des Spielverlaus sehen.“ Der Mombacher Trainer weist jedoch im selben Atemzug auf zwei Aspekte hin. Erstens: „Die Zeiskamer werden auch gewinnen wollen.“ Zweitens: „Egal, wie das Spiel ausgeht, ist danach immer noch alles offen.“ Leicht verbesserte Ausgangslage Sicher, die Ausgangslage der Fortuna im Bestreben, möglichst lange den zweiten Platz zu besetzen, hat sich am vorigen Wochenende leicht verbessert; weil Jahn Zeiskam in Fußgönheim unentschieden spielte, trennen die beiden Kontrahenten jetzt zwei Punkte. Und für diesen Sonntag gebe es drei Möglichkeiten, sagt Eberhardt. „Entweder wir gewinnen, dann sind es fünf Punkte Unterschied. Oder es gibt ein Unentschieden, dann bleiben es zwei. Oder wir verlieren, dann sind wir einen hintendran. Aber keine dieser drei Möglichkeiten ist eine Vorentscheidung. Selbst fünf Punkte mehr wären nur eine schöne Momentaufnahme.“ Danach nämlich folgten in jedem Fall noch neun Spieltage. „Und da kommen noch einige starke Gegner auf uns zu.“ Unter anderem der souveräne Tabellenführer von der anderen Straßenseite, der TSV Schott Mainz. Bisschen Glück kann nichts schaden Beim Aufeinandertreffen zweier starker Mannschaften („Jede auf ihre Weise“) an diesem Sonntag hofft Thomas Eberhardt, dass seine Spieler die vorgegebene Taktik umsetzen. „Wenn das gelingt und vielleicht auch ein bisschen Glück dazukommt, kann man in Zeiskam gewinnen“, sagt der Coach. Womöglich das Glück, das der Gegner im Hinrundenspiel hatte. In Mombach nämlich gewann der TB Jahn im Sommer mit 1:0 – durch einen abgefälschten Freistoß, der ins Fortuna-Tor trudelte, ohne dass Schlussmann Pasquale Patria noch eine Chance gehabt hätte, an den Ball zu kommen. Mehr aktuellen Sport aus Mainz finden Sie hier. Alle Artikel von Fußball (Amateure)