Oberliga Damen | Gert Adolphi | 16.09.15

Möglichst einen Punkt mitnehmen

Der Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim treten im ersten Spiel nach der Rückkehr in die Oberliga bei Mitaufsteiger TSG Zellertal an.

Heidesheim. Die Tischtennis-Spielerinnen der TSG Heidesheim sind zurück in der Oberliga. Nach dem Abstieg in die Verbandsoberliga – bedingt durch zahlreiche krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle – sicherte sich das Team dort ungeschlagen den Titel. Zum Saisonauftakt tritt die TSG am Samstag bei Mitaufsteiger TSG Zellertal an (Beginn: 18 Uhr).

„Wir müssen mit ungeheurem Respekt an die Aufgabe herangehen“, sagt Betreuer Norbert Dyllick. „Wir versuchen dort, einen Punkt mitzunehmen.“ In den 1990er-Jahren waren die Pfälzer auf einem Höhenflug bis in die Zweite Bundesliga vorgedrungen. Seit Langem spielt die Mannschaft in fast unveränderter Aufstellung. Unumstrittene Nummer eins ist Christel Diefenbach, eine fleißige Medaillensammlerin bei Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Ü60. Gegen dieses routinierte Team müssen sich die jungen Heidesheimer Spielerinnen erst einmal durchbeißen.

Einziger Zugang: Valerie Smeljanski

Personelle Wechsel gibt es in Heidesheim nicht, die TSG hat ihren Kader lediglich etwas erweitert. Vom TSV Gau-Odernheim kommt Valerie Smeljanski. Die Nachwuchsspielerin (Jahrgang 2001) ist in erster Linie als Spitzenspielerin der zweiten Mannschaft vorgesehen, die gerade in die Verbandsliga aufgestiegen ist. „Wenn wir die Oberliga halten wollen, dürfen wir keine Experimente machen“, sagt Dyllick. „Die ersten Vier sind gesetzt. Die haben noch eine ganz andere Leistungskapazität. Valerie hat aber Perspektive. Sie will noch besser werden.“

Der Betreuer schätzt die Klasse stärker ein als in der Vorsaison, da der TTSV Saarlouis-Fraulautern und die TTF Frankenthal ihre Teams aus der 3. Bundesliga in die Oberliga zurückgezogen haben. „Betrachtet man die Ranglisten-Werte, sind wir im vorderen Paarkreuz unterlegen“, sagt Dyllick. „Im hinteren Paarkreuz können wir mithalten. Einziges Ziel ist der Klassenverbleib.“

 

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