Bezirksliga | ga | 23.11.17

Zwei Schmitt-Tore reichen nicht

Die Lage des FSV Saulheim in der Fußball-Bezirksliga spitzt sich zu. Nach der Niederlage im Nachholspiel bei Aufsteiger SG Eintracht Herrnsheim rangieren die Saulheimer punktgleich mit ihren Bezwingern auf dem fünftletzten Platz.

Herrnsheim. Jockel Weinz war angefressen. „Obwohl wir personell gut gestanden haben, waren wir in der ersten Hälfte unterirdisch schlecht“, schimpfte der Trainer des FSV Saulheim nach der Partie bei Eintracht Herrnsheim. „Das war sehr, sehr enttäuschend. Wenn wir nicht anfangen, unser Spiel zu ändern, wird es noch sehr schwierig in dieser Saison.“ Oliver Schmitt, der ehemalige FSV-Spielertrainer und derzeitige Coach des Landesligisten Fortuna Mombach, hatte sich seinem Ex-Verein noch einmal zur Verfügung gestellt, konnte die 2:3-Niederlage aber auch nicht verhindern.

Die Gastgeber gingen durch einen schön herausgespielten Treffer von Jakob Keil in Führung. Nach der Pause glich Simon Schmitt in der besten Saulheimer Phase aus, doch ein direkt verwandelter Freistoß von Süleyman Kaplan brachte den FSV wieder ins Hintertreffen. „Den kann man halten“, kommentierte Weinz das Gegentor.

Weinz beklagt Härte

Das 3:1 durch einen 18-Meter-Schuss von Kevin Bollinghaus schien die Vorentscheidung zu sein. Nach Simon Schmitts Anschlusstreffer aber drängten die Saulheimer noch auf den Ausgleich, vier der fünf Nachspielminuten durften sie nach einer Gelb-Roten Karte noch in Überzahl bestreiten. Doch die Herrnsheimer verteidigten den knappen Erfolg.

Weinz beklagte sich über die harte Gangart der Gastgeber; einige seiner Spieler könnten kaum mehr laufen. Zudem habe die Eintracht früh begonnen, Zeit zu schinden. „Das war nicht gut, nicht fair, nicht schön“, sagte der Saulheimer Trainer. Der Herrnsheimer Abteilungsleiter Mike Holzemer schätzte den Siegs einer Mannschaft auf Grund der Mehrzahl an Chancen als verdient ein.

 

Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier.

Alle Artikel von Fußball (Amateure)