Gert Adolphi | 01.11.26

Zwei 88er auf dem Podest

Malik Shavaev und Georgi Meshvildishvili gewinnen WM-Bronze.

Astana. Die Freistilringer Malik Shavaev und Georgi Meshvildishvili aus dem Bundesligakader des ASV Mainz 88 erkämpften sich bei den Weltmeisterschaften in Astana die Bronzemedaille. Shavaev war in der 86-Kilo-Klasse spektakulär eingestiegen, und hatte nicht nur den Schweizer Umar Mavlaev geschultert, sondern im Achtelfinale auch den iranischen Mitfavoriten und an vierter Position gesetzten Kamran Ghasempour.

Dem späteren Titelgewinner Kyle Dake aus den USA unterlag der 88er im Viertelfinale mit 2:6 Punkten. In der Trostrunde aber setzte er sich mit 7:4 gegen den Mongolen Batbilguun Naadambat durch und schlug im Kampf um den dritten Platz den Russen Ibragim Kadiev mit 4:3.

Ganizadeh geht leer aus

Schwergewichtler Georgi Meshvildishvili gewann drei Duelle technisch überlegen: im Achtelfinale gegen den Mongolen Nambardagua Batnayar, im Viertelfinale gegen Hakan Bugukcingil (Türkei) und im Kampf um Bronze gegen den Ungarn Vlagyszlav Bajcajev. Das Finale verpasste er wegen einer 0:5-Niederlage gegen den Russen Abdulla Kurbanov.

Leer ging Ulvi Ganizadeh im 72-Kilo-Limit des Greco aus. Auf seinen 9:4-Auftaktsieg gegen den Japaner Rintaro Sogabe folgte im Viertelfinale ein 6:7 gegen den Russen Mingiian Goriaev. Weil der nicht in Finale kam, zog Ganizadeh nicht in die Trostrunde ein.

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