Bundesliga | red | 06.09.17

Zündler sollen zahlen

Strafe wegen Pyrotechnik: Mainz 05 will sich das Geld von den Verursachern zurückholen.

Mainz. Das Auswärtsspiel des FSV Mainz 05 beim SV Darmstadt 98 in der Rückrunde der vorigen Bundesligasaison hat für mehrere Mainzer Fans ein Nachspiel juristischer Art. Weil sie mutmaßlich daran beteiligt waren, Pyrotechnik im Gästeblock abzubrennen, hat die Polizei gegen die von den Sicherheitskräften identifizierten Personen Strafantrag gestellt – wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz.

Der SV Darmstadt 98 hat die Betroffenen bereits mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt. Ärger droht ihnen jetzt auch vom FSV Mainz 05, der vom Deutschen Fußball-Bund für das Fehlverhalten der Besucher mit einer Strafe in Höhe von 15.000 Euro belegt wurde und sich dieses Geld jetzt von den des Vergehens überführten Personen zurückholen will.

„Das Abbrennen von Pyrotechnik ist verboten“, sagt Vereinsvorsitzender Johannes Kaluza. „Es stellt zudem eine Gefährdung und Belästigung aller Fans in den Fanblöcken dar und kann von uns nicht toleriert werden. Unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern und dem Vereinsvermögen gebietet, dass wir die Verursacher des Fehlverhaltens für die gegen uns ausgesprochene Strafe in Regress nehmen.“

 

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