Oberliga Damen | Gert Adolphi | 21.01.16 Wiederholung ist unwahrscheinlich Ersatzgeschwächte TSG Heidesheim empfängt in der Tischtennis-Oberliga den Tabellendritten TSG Zellertal. Heidesheim. Mit einem 8:3-Sieg bei der TSG Zellertal stiegen die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim im September in die Oberligasaison ein. Der Aufsteiger nahm den Auftakterfolg mit Befriedigung zur Kenntnis, konnte ihn aber erst mit der Zeit richtig einordnen. „Wenn man sich die weiteren Zellertaler Ergebnisse anschaut, war das ein Überraschungssieg“, sagt Betreuer Norbert Dyllick vor dem Rückrundenspiel am Samstag (Beginn: 18.30 Uhr). „Unverdient war er aber nicht.“ Die Pfälzerinnen gaben in der Hinrunde nur noch zwei weitere Partien ab und spielten zweimal unentschieden. Nach Siegen in den ersten beiden Rückrundenpartien gegen die TSG Kaiserslautern und den TTC Nünschweiler haben sie diese Kontrahenten überholt und sich auf den dritten Platz vorgeschoben. Die Aussichten der Heidesheimerinnen, den Hinrundenerfolg zu wiederholen, sind nicht nur deshalb eher mäßig, sondern auch wegen der personellen Situation. Rabea Sauer muss aus Studiengründen erneut passen. „Das schmerzt schon, dass unsere Nummer zwei nicht dabei ist“, sagt Dyllick. Auch Valerie Smeljanski, die etatmäßige Ersatzspielerin fehlt, für sie rückt Alisa Podporin nach. „Die Bedingungen sind ganz anders als im September“, sagt Dyllick. „In dieser Konstellation sind wir nur Außenseiter und müssen kleinere Brötchen backen. In Bestbesetzung wären wir ganz gut positioniert gewesen. So aber schätze ich unsere Chancen auf 40:60 ein.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Tischtennis