Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 30.03.14 Werkself lässt sich nicht aus der Spur bringen Verbandsliga-Spitzenreiter TSV Schott Mainz gerät auch in Dudenhofen in Rückstand, setzt sich aber mit 4:1 (1:1) durch. Preston Zimmerman holte kurz nach dem 0:1 einen Elfmeter heraus, den Nils Döring allerdings verschoss. Aufhalten ließ sich der TSV Schott dennoch nicht. | Willwacher (Archiv) Dudenhofen. Wieder hintengelegen, wieder deutlich gewonnen: Fußball-Verbandsligist TSV Schott Mainz ließ sich auch beim FV Dudenhofen nicht aus der Aufstiegsspur bringen. Am Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Ali Kayhan Cakici mit 4:1 (1:1) durch. „Katastrophaler Platz, kampfstarker Gegner, verunglückte Flanke zum 0:1“, fasste Cakici die ersten sieben Minuten zusammen. Am Zustand des Untergrundes sollte sich in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr ändern, die Kampfkraft der Gastgeber jedoch ließ mit der Zeit merklich nach, die Führung der Dudenhofener hatte immerhin bis in der 45. Minute hinein Bestand, bevor Christian Kunert mit der letzten Aktion vor der Pause den Ausgleich erzielte. Döring lässt Elfmeterchance aus Dabei hatten die Pfälzer noch Glück, dass das 1:1 nicht schon deutlich früher gefallen war. In der neunten Minute nämlich war Schott-Angreifer Preston Zimmerman im FV-Strafraum gefoult worden – und Nils Döring verschoss den Strafstoß. „Wir hatten anfangs Probleme im Aufbauspiel“, berichtete Cakici, „aber als wir die gelöst hatten, haben wir den Gegner laufen lassen. Meine Jungs sind einfach geil. Die ziehen in aller Ruhe ihr Ding durch.“ Da bedurfte es offenbar auch keiner nennenswerten Pausenansprache des Trainers. „Zwei, drei Sätze, danach habe ich den Spielern die Kabine überlassen“, sagte Cakici. „Ich habe gespürt, dass sie das regeln würden.“ Gegner war überfordert Was der Coach in der Halbzeit ankündigte, trat ein: Der Gegner wird das nicht durchstehen, wird wegen der offensiven, laufintensiven Schott-Spielweise ziemlich unter Stress geraten. Tatsächlich wirkten die Dudenhofener in der zweiten Halbzeit überfordert. „Wir haben immer mehr Spielzüge durchgekriegt, hatten extrem viele Standards, und die gegnerischen Reihen wurden immer lichter.“ Erst recht, als noch ein Akteur der Heimmannschaft mit Roter Karte des Feldes verwiesen wurde. Markus Kreuz (51.), Zimmerman (64.) und Can Özer (84.) sorgten für einen Auswärtssieg des Tabellenführers, „der auch in der Höhe vollauf verdient war“. Cakici bescheinigte seinen Kickern eine ausgesprochen starke Mannschaftsleistung, fügte aber mit Blick auf den 3:2-Sieg von Fortuna Mombach in Zeiskam gleich hinzu: „Die brauchen wir auch. Die Mombacher lassen sich ja auch nicht lumpen.“ TSV Schott Mainz: Manthe - Günes, Simic, Döring, Schlosser - Özer, Senftleben, Hertlein, Zimmerman (82. Ribeiro) - Kunert (75. Kaya), Kreuz (85. Zaucker). Alle Artikel von Fußball (Amateure)