Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 09.02.26

Weit entfernt vom Unentschieden

Ohne Sun Chia-Hung und Nathan Lam unterliegt Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 in Velbert mit 2:6.
Albert Vilardell ging in seinen Einzeln leer aus.
Albert Vilardell ging in seinen Einzeln leer aus. | Archiv/Eßling

Velbert. Mit zwei Ersatzspielern war für Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 selbst beim Tabellenletzten nichts zu holen. Der Herbstmeister unterlag beim SV Union Velbert mit 2:6. Geplant, weil vertraglich vereinbart, war nur, dass der Taiwanese Sun Chia-Hung erst Ende des Monats aus seiner Heimat zurückkehren würde. Dann aber bat der französische Verband den Verein, Nathan Lam für das WTT Youth Contender in Tunis freizugeben.

„Um Nathans Entwicklung zu unterstützen, haben wir der Anfrage stattgegeben“, sagte Michael Krebs. „Wir wussten, dass es dann in Velbert schwierig wird.“ In ganz weiter Ferne habe er die Möglichkeit auf ein Unentschieden gesehen, weil alle vier Stammspieler in der Lage seien, im vorderen Paarkreuz zu punkten.

Unter den Möglichkeiten geblieben

Konkret: Der 05-Teammanager spekulierte, Daniel Berzosa und Albert Vilardell könnten an den ersten beiden Positionen alle Einzel gewinnen und sich auch im Doppel durchsetzen – dass hätte zum 5:5 gereicht. Dass die Gastgeber in Wim Verdonschot den erfolgreichsten Spieler der Liga in ihren Reihen haben, brachte Krebs nicht von dieser Hoffnung ab, immerhin hatte Berzosa die Velberter Nummer eins in der Hinrunde geschlagen und Vilardell war ihm im Pokal nur knapp im fünften Satz unterlegen.

Doch die Rechnung ging nicht auf, beide 05er unterlagen Verdonschot, Vilardell zudem noch Anton Limonov. „Beide Spieler im vorderen Paarkreuz sind unter ihren Möglichkeiten geblieben“, konstatierte Krebs.

Dass die aufgerückten Regionalligaakteure Ole Kaspers und Kevin Eckmann der Begegnung keine Wende geben konnten, war absehbar. Eckmann gelang gegen Michael Servaty immerhin ein Satzgewinn, Kaspers bescheinigte der Teammanager, einen deutlich besseren Eindruck hinterlassen zu haben als in den vergangenen Wochen. „Aber ein Leistungsunterschied ist vorhanden. Am Ende merkt man, dass zwei Klassen dazwischen sind.“

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