Verbandsliga | Peter H. Eisenhuth | 03.06.26

Ein bisschen mehr versprochen

Mit 1:8 fällt die erwartete Niederlage des TSV Schott 2 bei Verbandsliga-Tabellenführer RW Kaiserslautern höher aus als befürchtet. Der TSC 2 unterliegt mit dem gleiche Ergebnis BW Bad Ems.
Sven König holte den einzigen Punkt für den TSV Schott 2.
Sven König holte den einzigen Punkt für den TSV Schott 2. | Archiv/Eßling

Kaiserslautern. Um den zweiten Saisonsieg zu holen, den die Mannschaft für den Klassenverbleib benötigt, war der TC Rot-Weiss Kaiserslautern der falsche Gegner. „Ich wusste, in welcher Besetzung der Gegner antritt, und es war klar, dass wir dort nicht gewinnen können“, sagte Jörg Daum, der Trainer des TSV Schott 2, nach dem 1:8 beim Verbandsliga-Tabellenführer.

Nicht mal eine knappe Niederlage sei gegen die starken Pfälzer möglich gewesen, „aber ein bisschen mehr hatte ich mir schon versprochen. Einige Matches haben wir doch sehr glatt verloren“. Das einzige Erfolgserlebnis der Gäste verbuchte Sven König an dritter Position gegen Sebastian Ondas, Feliciano Saulino schnupperte beim 2:6, 5:7 gegen Leon Sarishvili zumindest an der Möglichkeit eines Matchtiebreaks.

„Im Interesse des Vereins“

Alle drei Doppel zu verlieren, war ebenfalls kein Aspekt, der Daum begeisterte. „Wenigstens dem dritten Doppel hatte ich einen Sieg zugetraut.“ Saulino und Fabian Guzik aber unterlagen mit 1:6, 5:7. Nahezu umgekehrt lief es für Lukas Hamacher/Tom Meinert, die mit 7:6, 1:6 den Kürzeren zogen.

Nach vier von sechs Begegnungen stehen der Aufsteiger auf dem vorletzten Platz, zwei Gelegenheiten bleiben ihnen noch, sich um einen Rang zu verbessern und die Klasse zu halten – „was im Interesse des Vereins wäre, weil junge Spieler nachkommen“.

Den entscheidenden Schritt in diese Richtung hätte das Team eigentlich im vorangegangenen Heimspiel gegen den TV Alzey gehen sollen. Die 3:6-Niederlage, bei der ebenfalls alle Doppel verlorengingen (wenn auch in zwei Fällen nur mit 7:10 im Matchtiebreak), hatten die Mainzer nicht eingepreist.

Sabokrouh/Sabokrouh verhindern Duchmarsch

Jetzt sind sie fast schon gezwungen, gegen den BASF TC Ludwigshafen 3 in zwei Wochen alle Oberligaspieler einzusetzen, die nach der dortigen Meldeliste zulässig sind. Dann könnte Elias Peter den Unterbau unterstützen, theoretisch auch Adrian Sikora; praktisch ist der allerdings gerade in der Schweizer Liga unterwegs.

Eigentlich bietet dieses Duell schon die letzte Chance – es sei denn, die Schottler nehmen es in Kauf, den parallel zum abschließenden Verbandsligaspiel gegen den HTC Bad Neuenahr stattfindenden Oberligaauftakt in den Sand zu setzen.

Für den TSC Mainz 2 sind 1:8-Niederlagen in dieser Saison noch die besseren Ergebnisse. Gegen den TC BW Bad Ems 2 war es den Brüdern Kanida und Arda Sabokrouh vorbehalten, einen gegnerischen Durchmarsch zu verhindern. Sie setzten sich gegen Nico Ritz/Finn Gerharz im Matchtiebreak mit 10:3 durch. Alle anderen Matches endeten mit zwei deutlichen Sätzen zugunsten der Gäste.

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