Bundesliga | Gert Adolphi | 26.10.26 Trio mit Medaillenchancen Meshvildishvili, Shavaev, Ganizadeh: Bei den Weltmeisterschaften der Ringer treten drei Kadermitglieder des ASV Mainz 88 an. Mainz. Ulvi Ganizadeh ist der erste von drei Ringern aus dem Bundesligakader des ASV Mainz 88, der bei den Weltmeisterschaften in der kasachischen Hauptstadt Astana auf die Matte geht. Als Titelverteidiger und an dritter Position Gesetzter greift der aserbeidschanische Greco-Spezialist am Dienstag im Achtelfinale des 72-Kilo-Limits ins Geschehen ein. Ganizadeh ist neu bei den 88ern und hat noch keinen Einsatz für den Verein absolviert. Am Freitag, wenn die Freistilwettbewerbe laufen, gehen Malik Shavaev in der 86-Kilo-Klasse und Giorgi Meshvildishvili im Schwergewicht auf die Matte. Shavaev bestritt in dieser Saison bislang drei Kämpfe für die Mainzer im Halbschwergewicht. In Aue und gegen die RKG Freiburg gewann er jeweils dank technischer Überlegenheit, gegen den Baienfurter Radu Lefter unterlag er beim 3:3 wegen der höheren Wertung seines Gegners. Allerdings war der Kirgise direkt aus dem japanischen Nagoya gekommen, wo er bei den Asienspielen den dritten Platz belegt hatte. Zudem hatte er als Ringer, der aus dem 86-Kilo-Limit aufgerückt war, gegen den schwereren Lefter Kraftnachteile. Meshvildishvili führt in Astana wegen seiner guten Ergebnisse in diesem Jahr die Setzliste im Schwergewicht an. „Aber alle drei haben Medaillenchancen“, sagt Davyd Bichinashvili der Mainzer Cheftrainer. „Und sofern sie sich nicht verletzen, werden wir alle drei noch bei uns auf der Matte erleben.“ Alle Artikel von Ringen