Oberliga | Gert Adolphi | 29.10.15

In jeder Besetzung kommt nur ein Sieg infrage

Keine Probleme sollte Tischtennis-Oberligist FSV Mainz 05 II gegen den bisher chancenlose Aufsteiger und Tabellenletzten TTC Oppau bekommen. Daran dürfen selbst Aufstellungsprobleme der Gastgeber nichts ändern.

Mainz. An einem Sieg für die Zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 führt kein Weg vorbei. Das sieht auch Christoph Sonn so. „Egal, wie wir aufgestellt sind, müssen wir gewinnen“, sagt der Kapitän vor dem Heimspiel in der Tischtennis-Oberliga gegen den TTC Oppau. Der Regionalliga-Absteiger empfängt den Neuling um 20 Uhr in der Sporthalle der Astrid-Lindgren-Schule.

Die Ludwigshafener haben sich nach dem Aufstieg nicht verstärkt und wurden schon vor Rundenbeginn als erster Absteiger eingestuft. Bislang haben die Oppauer keine Argumente geliefert, um diese Einschätzung zu widerlegen. Nach fünf Spielen stehen sie noch ohne Punkt da, ihre knappste Niederlage war dabei ein 3:9. Bei dieser Ausgangslage darf es auch keinen Unterschied ausmachen, dass die 05er möglicherweise nicht in Bestbesetzung auflaufen können. Voraussichtlich müssen sie einen Spieler an das Drittligateam abgeben, da dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Jonas Christmann ausfällt.

Dohse ist als Ersatzmann eine Option

Zu 100 Prozent steht auch der Einsatz des ebenfalls erkrankten Sebastian Oehlmann noch nicht fest. Als Ersatz stellt sich möglicherweise noch einmal Benjamin Dohse zur Verfügung. Weitere Kandidaten sind Marcel Prasse und Nils Christmann aus der Dritten Mannschaft. Das ändert aber nichts daran, dass für die 05er nur ein Sieg zählt.

Als Möglichkeit, das angeknackste Selbstbewusstsein nach der ernüchternden Heimniederlage gegen den TV Limbach wieder zu stärken, sieht Sonn die Aufgabe nicht. „Dafür sind wir am Samstag zu überlegen“, sagt er. „Selbstvertrauen holt man sich nicht gegen Gegner, die man dominieren muss. Die Chance dazu besteht eher in der kommenden Woche, wenn es gegen den TSV Wackernheim geht.“ Immerhin können die Mainzer Wettkampfpraxis sammeln. Denn nach dem starken personellen Umbau ist die Mannschaft noch nicht eingespielt. „Es dauert, bis sich das Mannschaftsgefüge gefunden hat“, sagt Sonn. „Ich glaube, dass noch keiner seine Maximalleistung erreicht hat.“

 

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