Dritte Bundesliga | Gert Adolphi | 10.11.16 Auftreten wie ein Tabellenführer Tischtennis-Drittligist FSV Mainz 05 empfängt den FC Bayern München. Dass es gegen das Schlusslicht der vorigen Saison erneut zu einem lockeren Sieg reicht, ist nicht garantiert. Mainz. Ihre weiße Weste wollen die Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 auch am Samstag im Heimspiel gegen Bayern München wahren (Beginn: 18.30 Uhr). Die Gäste belegten in der vorigen Saison den letzten Platz der Dritten Bundesliga, blieben aber dennoch vom Abstieg verschont. In der laufenden Runde stehen die Bayern mit 4:8 Punkten als Tabellensiebter besser da. Die Gründe für die Steigerung: Zum einen gab es einen personellen Wechsel im Münchner Team. Florian Kaindl rückte aus der Zweiten Mannschaft für Manfred Degen in die Erste auf. Der interne Zugang lieferte bislang ordentliche Leistungen ab und hat sich eine ausgeglichene Bilanz erspielt. Zum anderen hat sich Michael Plattner deutlich gesteigert. Die vergangene Saison schloss die Nummer eins der Bayern mit 10:22 Spielen ab, derzeit steht Plattner mit 8:4 Einzeln deutlich im Plus. Vize-Schülermeister neu im Kader „Die Bayern sind schon etwas gefährlicher als inm letzten Jahr“, sagt 05-Spielführer Dennis Müller. „Aber wir sind Tabellenführer und müssen dementsprechend auftreten.“ In der Hinterhand haben die Münchner noch Daniel Rinderer. Der Zweite der Deutschen Schülermeisterschaften ist zu dieser Saison zu den Bayern gewechselt. Er ist die Nummer eins der Zweiten Mannschaft, hatte bislang zwar noch keine Einsätze im Drittliga-Team, wäre aber sicherlich auch eine Option. In den zurückliegenden beiden Duellen mit den Münchnern boten die Mainzer noch nicht einmal ihre Bestleistung, dennoch gewannen sie zu Hause 6:2 und auswärts 6:1. „Wir sind in beiden Paarkreuzen überlegen“, sagt Müller. „Das müssen wir auch zeigen.“ Aufpassen müssen die Gastgeber im Doppel, wo Plattner/Szappanos eine gefährliche Kombination bilden. Der Heimsieg sollte dennoch nicht infrage stehen. „Mainz 05 muss generell immer gegen die Bayern gewinnen“, sagt Müller. Alle Artikel von Tischtennis