Oberliga | Gert Adolphi | 01.11.16 Wieder im Titelrennen Was am Vorabend dem TSV Wackernheim gelungen war, gelang auch dem FSV Mainz 05 II: Ein 9:2-Sieg gegen den TuS Weitefeld-Langenbach in der Tischtennis-Oberliga. Felix Schmidt-Arndt (l.) und Sebastian Oehlmann setzen sich in ihrem Doppel knapp mit 3:2 Sätzen gegen das Weitefelder Duo Köhler/Becker durch. | Guido Steinacker Li Bing holte im Doppel mit Gleb Shamruk ebenso den Punkt für den FSV Mainz 05 II wie in seinen beiden Einzeln. | Guido Steinacker Satzpausenbesprechung zwischen Routinier Li Bing und dem Doppel Sebastian Oehlmann/Felix Schmidt-Arndt. | Guido Steinacker Der 15-jährige Mexikaner Guillermo Gasio (r.), hier im mit 2:3 Sätzen verlorenen Doppel mit Benas Skirmantas, entpuppte sich bei seinem Debüt für die 05er als Wettkampftyp. | Guido Steinacker Mainz. Sebastian Oehlmann räumte ein, dass seine Mannschaft im Spiel gegen den TuS-Weitefeld-Langenbach auch von der Vorarbeit profitierte, die am Abend zuvor der TSV Wackernheim bei seinem überraschenden 9:2-Sieg geleistet hatte. „Die Weitefelder waren noch etwas gebeutelt“, sagte der Spielführer des FSV Mainz 05 II, „das hat man ihnen schon ein bisschen angemerkt.“ Und die 05er bedachten ihre Gäste mit dem gleichen Resultat. Auch die 05er hätten mit einer 3:0-Führung in die Partie einsteigen können, doch Gasio/Skirmantas verloren ihr Doppel im fünften Satz mit 12:14. „Aber mit dem 2:1 waren wir zufrieden“, sagte Oehlmann, „wir hätten schließlich auch das dritte Doppel verlieren können.“ In diesem setzte er sich mit Felix Schmidt-Arndt im vierten und fünften Durchgang jeweils knapp mit 11:9 durch. Nur Schmidt-Arndt gibt sein Einzel ab Zwei weitere Partien waren umkämpft, beide gingen an die Mainzer. Benas Skirmantas gewann 11:9 im fünften Satz, Li Bing 13:11. „Es lief gut“, sagte Oehlmann. „Wir können sehr zufrieden sein.“ Zumal Felix Schmidt-Arndt, der diesmal das einzige Einzel abgab, sein Studium beendet habe und sich mit weniger Studiumsstress und mehr Zeit für den Sport noch etwas steigern werde. Ein beeindruckendes Debüt gab Guillermo Gasio. „Er ist ein echter Wettkampftyp“, lobte Oehlmann den 15-jährigen Mexikaner. „Im Training hatte er noch etwas weich gespielt, aber gegen Weitefeld ist er ganz anders aufgetreten. Er kann auch auf den Punkt spielen und sucht den Abschluss, was ich bei unseren Übungseinheiten etwas vermisst habe.“ Da inzwischen keine Mannschaft mehr ungeschlagen ist, sind die Mainzer ungeachtet ihrer Auftaktniederlage in Leiselheim wieder im Rennen um die Meisterschaft. Doch auch Oehlmann weiß: „Die Liga ist sehr offen.“ Alle Artikel von Tischtennis