Dritte Bundesliga | gert adolphi | 27.10.16 Kein Fallobst Tischtennis-Drittligist FSV Mainz 05 steht am Wochenende in Thüringen vor zwei knackigen Aufgaben. Mainz. Bislang sind die Tischtennisspieler des FSV Mainz 05 in der Dritten Liga verlustpunktfrei. An diesem Wochenende aber warten in Thüringen zwei knackige Aufgaben auf sie: In den Partien beim Post SV Mühlhausen II am Samstag (Beginn: 17.30 Uhr) und beim SV Schott Jena am Sonntag (14 Uhr) müssen und wollen sie ihre Tabellenführung verteidigen. Die Tabelle suggeriert, dass die Jenaer der dickere Brocken sind. Der SV Schott hat seine bisherigen drei Partien gewonnen, die Mühlhausener Erstligareserve dagegen ist mit 2:4 Punkten nur Siebter. Doch darauf gibt Dennis Müller nichts. „Ich schätze beide Gegner als fast gleich schwer ein“, sagt der Mainzer Spielführer. „Mühlhausen liegt uns überhaupt nicht, und die Jenaer haben noch gegen keinen wirklich guten Gegner gespielt. Trotzdem erwarte ich, dass sie am Ende ganz vorne mit dabei sind.“ Post SV mit verstärktem Kader Der Post SV landete in der vorigen Saison mit negativem Punktverhältnis nur auf dem sechsten Platz. „Im Endeffekt waren die Mühlhausener nur Mittelmaß“, sagt Müller. „Aber sie haben uns das Leben sehr, sehr schwergemacht. Die sind auf jeden Fall gefährlich.“ In Thüringen verloren die Mainzer mir 3:6, im Rückrundenspiel reichte es nur zu einem 5:5. Inzwischen haben die Gastgeber ihr Team sogar leicht verbessert. Statt Michal Bardon tritt nun Bohumil Vozicky auf Position eins an, der im Vorjahr noch zum Kader der Ersten Mannschaft gehörte. „Vozicky kann ganz schnell zwei Punkte gegen uns machen“, warnt der 05-Spielführer. „Wichtig ist deshalb, dass wir gegen Erik Schreyer, die Nummer zwei, punkten. Der spielt aber sehr unorthodox, das ist auch kein Fallobst.“ Vor allem aber wird es auf das hintere Paarkreuz ankommen. Mindestens drei Punkte müssen die Mainzer dort holen, glaubt Müller, um eine Siegchance zu haben. Zwei Siege sind der Anspruch Gegen den SV Schott Jena haben die 05er in der vorigen Spielzeit beide Begegnungen gewonnen, doch auch dieser Gegner hat sich verstärkt. Pavol Mego ist an Position drei nach fünf Einzeln noch ungeschlagen. „Der ist schon sehr stark“, sagt Müller. Gefahr droht auch im vorderen Paarkreuz – gegen Marko Petkov gelang den Mainzern in der zuletzt kein einziger Sieg. Schwer sind die Aufgaben auf alle Fälle. Doch der Mainzer Spielführer geht das Wochenende offensiv an. „Wir wollen aufsteigen. Da ist es unser Anspruch, beide Spiele zu gewinnen“, sagt Müller. „Wenn wir uns halbwegs ordentlich präsentieren, sollte das möglich sein. Wenn wir dann doch einmal unentschieden spielen, würde ich das vielleicht auch noch unterschreiben.“ Alle Artikel von Tischtennis