Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 06.03.26 Ein Doppel-Sieg ist Pflicht Mit dem erstarkten Oldenburger TB bekommt Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 es am Sonntag zu tun. Nathan Lam ist zur Rückrunde ins obere Paarkreuz aufgerückt... | Bernd Eßling Mainz. Eine Wiederholung des 6:2-Hinrundensiegs schließt Felix Schmidt-Arndt kategorisch aus. „Das wird ganz sicher eng“, sagt der Trainer des Tischtennis-Zweitligisten FSV Mainz 05 vor dem Spiel gegen den Oldenburger TB am Sonntag (13 Uhr). „Der Gegner tritt mit einer komplett anderen Mannschaft an.“ Zur Saisonmitte auf dem vorletzten Tabellenplatz gelegen, haben sich die Oldenburger an den ersten beiden Positionen mit dem Chinesen Sheng Yan und dem Ukrainer Yaroslav Zhmudenko verstärkt, Philipp Floritz, bis dahin im vorderen Paarkreuz angetreten, rückte nach hinten, wo er erst eines seiner sechs Einzel verloren hat. Nach fünf Punkten aus den neun Hinrundenspielen hat der OTB in den bislang fünf Begegnungen der Rückrunde schon sieben Zähler geholt. „In dieser Besetzung wäre Oldenburg nie unten reingerutscht“, sagt Schmidt-Arndt. „Insofern rechne ich mit einem 50:50-Spiel.“ Wie wirkt sich die Umstellung aus? Um die Partie offenzuhalten, müssen die Mainzer mindestens ein Doppel gewinnen, im vorderen Paarkreuz wäre der Trainer mit einer ausgeglichenen Bilanz zufrieden. Hinten kommt es darauf an, wen die Gäste neben Floritz aufbieten. Zwei Punkte gegen die Nummer vier sind laut Schmidt-Arndt Pflicht, sollte es sich um Valentin Nad Nemedi oder Vincent Senkbeil handeln, beide Stammspieler in der Hinrunde. Möglich ist aber auch, dass Weixing Chen aufläuft; das würde den 05ern die Aufgabe erschweren. Welche Auswirkungen die Umstellung im eigenen Team nach sich zieht – Nathan Lam tauschte den Platz mit Sun Chia-Hung und tritt nun neben Daniel Berzosa im vorderen Paarkreuz an –, kann Schmidt-Arndt nach zwei Begegnungen noch nicht einschätzen.. „Nathan ist in vielen Spielen nicht favorisiert, aber bei jungen Leuten kann es schnell gehen, dass sie sich akklimatisieren.“ Sun wiederum sei trotz eines hohen Maximums nicht vor Niederlagen im unteren Paarkreuz gefeit. Eine kleine Hoffnung setzt Schmidt-Arndt auf den Heimvorteil. „Der macht es etwas angenehmer. Wir haben gewohnte Routinen und spielen mit gewohntem Material.“ ...Sun Chia-Hung spielt jetzt an dritter Position. | Bernd Eßling Alle Artikel von Tischtennis