Bezirksliga | Gert Adolphi | 03.10.26 Siegtreffer in der Nachspielzeit Der TSV Mommenheim dreht gegen die Basara-Zweite einen Zwei-Tore-Rückstand zum 3:2-Erfolg. Sascha Stüber gelang der Ausgleich für den TSV Mommenheim. | Archiv/Eßling Mommenheim. Die meisten Zuschauer und Spieler hatten sich bereits mit einem Unentschieden abgefunden, als Efe Kaan Mutlu in der Nachspielzeit der Treffer zum 3:2 (0:2)-Sieg des TSV Mommenheim gelang. „Das Tor fiel aus dem Nichts“, sagte Alessio Elbert, der Trainer der geschlagenen SG Basara/Moguntia Mainz II. „Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen.“ Allerdings zollte er auch den Mommenheimern für die Power Respekt, die sie an den Tag gelegt hatten. Die Gastgeber hatten schon zu Beginn viel Druck ausgeübt, mit ihren Abschlüssen aber das Tor verfehlt. Hingegen kam Basara mit mehreren Chipbällen gut durch, „und wir haben uns belohnt“, berichtete Elbert. Towa Kawanishi und Santiago Munevar sorgten für die Pausenführung der Mainzer, die durchaus höher hätte ausfallen können. Anschluss per Strafstoß Ein Foulelfmeter brachte den TSV zurück ins Spiel. Ein Angreifer lief durch zwei Abwehrspieler durch und kam zu Fall. „Das war schon so gewollt“, unterstellte Elbert den Mommenheimern, den Strafstoß, den Timo Liebisch verwandelte, ganz bewusst gezogen zu haben. Der Ausgleich fiel ebenfalls nach einem ruhenden Ball, Sascha Stüber nickte die Kugel nach einem Freistoß ins Netz (55.). Zwar blieb den Gästen noch genug Zeit, die Partie wieder auf ihre Seite zu ziehen, Elbert sah seine Mannschaft auch mehr in Ballbesitz, richtig ins Spiel aber fand Basara wegen vieler Zweikämpfe und des aggressiv attackierenden Gegners nicht mehr. „Uns hinten rauszukombinieren war schwer, das war mehr Kick and Rush.“ Dennoch sei seine Mannschaft auf den Lucky Punch gegangen Der fiel allerdings gelang auf der anderen Seite, als Basara den Ball im Aufbau verlor – nach Pass in die Mitte musste Mutlu nur noch einschieben. Anzeige Alle Artikel von Fußball (Amateure)