Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 30.09.26 Erstaunlich frisch Der TSV Schott beherrscht das Pokalspiel bei der SG Hüffelsheim von Beginn an und steht nach einem 3:0-Erfolg im Viertelfinale. Jan Just (l.) brachte den TSV Schott in Führung... | Archiv/Willwacher Hüffelsheim. Damit war nicht zu rechnen: Fast 1000 Zuschauer erlebten am Mittwochabend in Hüffelsheim einen TSV Schott, der „sowohl in den Köpfen als auch in den Beinen“ einen frischen Eindruck machte, wie Trainer Thomas Schwarz berichtete. Der Oberligist beherrschte das Achtelfinalspiel im Verbandspokalwettbewerb von der ersten Minute an und bot der gastgebenden SG, ihres Zeichens Tabellenzweiter in der Verbandsliga, nicht mal den Hauch einer Chance, am Viertelfinale auch nur zu schnuppern. Damit war aus mindestens zwei Gründen nicht zu rechnen: Zum einen hatte der Titelverteidiger nach dem strapaziösen Programm der vergangenen Wochen in den jüngsten Partien unübersehbare Ermüdungserscheinungen offenbart – nur so ließ sich das 2:2 gegen Rot-Weiß Wittlich am Samstag erklären, bei dem beide Gegentreffer in den letzten Minuten fielen. Zum anderen „mussten wir die eine oder andere interne Baustelle klären“, hatte Meeth nach Wittlich und vor Hüffelsheim erläutert, ohne in Details zu gehen. Nicht ausgeschlossen ist, dass Abdellatif El Mahaoui eine solche Baustelle darstellt. „Sehr erwachsen, sehr strukturiert“ Um den Stürmer rankt sich das Gerücht eines vorzeitigen Wechsels – und nachdem er im Derby bei seinem Ex-Klub SV Gonsenheim nur von der Bank gekommen war, stand er am Mittwoch nicht mal mehr im Kader, ohne dass etwas über eine Verletzung bekannt geworden wäre. Was seine Kollegen aufs Feld brachten, nannte Thomas Schwarz „sehr gut, sehr erwachsen, sehr strukturiert“. Die Mannschaft sei von Beginn an sowohl mit Ball als auch im Gegenpressing sehr dominant aufgetreten. „Abgesehen von einer glasklaren Hüffelsheimer Chance in der zweiten Halbzeit nach einer Ecke, bei der wir den Kopfball gerade noch klären konnten, haben wir das Spiel bestimmt.“ Die Innenverteidiger legen vor Jan Just, zuletzt dreimal wegen Verletzung und Urlaubs ausgefallen, sorgte für die frühe Führung, mal wieder nach einem Eckball, aber diesmal nicht mit der Stirn, sondern mit dem Fuß (4.). Den zweiten Treffer erzielte ebenfalls ein Innenverteidiger, der allerdings links in der Viererkette agierte: Nils Gans traf nach einem Einwurf in die lange Ecke. Die Entscheidung angesichts der klaren Kräfteverhältnisse fiel Mitte der zweiten Halbzeit. In einem Überzahlangriff verloren die Mainzer zunächst den Ball, Jan Wiltink eroberte ihn zurück und legte für Gianni Auletta auf. ...Nils Gans erhöhte auf 2:0. | Archiv/Willwacher Alle Artikel von Fußball (Amateure)