Pokalwettbewerbe | Gert Adolphi | 10.09.26

Saulheimer stehen im Achtelfinale

Mit zwei späten Standards zum Sieg: Dominik Klein und Nanami Muramatsu schießen den FSV Saulheim im Verbandspokal-Viertelfinale zum Erfolg beim TuS Mörschied.
Wieder eine Runde weiter: Max Kimnach und der FSV Saulheim überzeugen im Verbandspokal.
Wieder eine Runde weiter: Max Kimnach und der FSV Saulheim überzeugen im Verbandspokal. | Archiv/Willwacher

Mörschied. Zwei späte Tore nach ruhenden Bällen bescherten dem FSV Saulheim den Einzug ins Achtelfinale der Verbandspokals. „Es war klar, dass das Spiel über Standards entschieden wird“, sagte Trainer Max Kimnach nach dem 2:0 (0:0) TuS Mörschied, „und dass der gewinnt, der das erste Tor schießt.“

Kimnach hatte den Tabellenzweiten der Bezirksliga Nahe am Sonntag bei dessen 5:0-Sieg in Pfaffen-Schwabenheim beobachtet und die richtigen Schlüsse gezogen. „Wir wollten Konter verhindern und haben deshalb wenig über das Zentrum gespielt.“ Angriffe liefen über die Außenpositionen oder mit gechippten Bällen über die Abwehrkette. Schön anzuschauen war es nicht, aber es war ein ergebnisorientierter, pragmatischer Ansatz.

„Torchancen gab es nur sehr wenige“, sagte Kimnach, „weil sich beide Mannschaften auf die Defensive konzentrierten.“ Zudem sei der zunächst harte und bei sinkenden Temperaturen glitschig gewordene Rasenplatz schwer bespielbar gewesen.

Den Plan komplett umgesetzt

Die Saulheimer überstanden auch eine zehnminütige Unterzahl nach einer Gelben Karte plus gegen Sven Ludt Corbera gesehen hatte, weil er nach einem Freistoßpfiff zugunsten der Mörschieder den Ball blockiert hatte. „Zu zehnt haben wir uns etwas tiefer gestellt und keinen Torschuss zugelassen.“

Als alles auf eine Verlängerung hinauszulaufen schien, schlug der FSV doch noch zu. Nach Freistößen von Drilon Neziri traf zunächst Dominik Klein, zwei Minuten später sorgte Nanami Muramatsu für die Entscheidung. „Ich bin hoch zufrieden mit der Leistung und dem taktischen Verhalten“, sagte Kimnach. „Die Mannschaft hat unseren Plan 1:1 umgesetzt.“

In der Runde der besten 16 erwarten die Saulheimer den Landesligasiebten Südwest Ludwigshafen. Die Begegnung ist auf den 30. September terminiert, kann aber noch verschoben werden. Chancenlos ist der FSV sicherlich nicht – immerhin hat er in der vorigen Runde den Verbandsligisten TuS Marienborn aus dem Wettbewerb geworfen.

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