Oberliga | Gert Adolphi | 19.02.16

Rein rechnerisch noch nicht in Sicherheit

Tischtennis-Oberligist TSG Heidesheim will sich gegen den TTV Niederlinxweiler dem Klassenverbleib weiter nähern.

Heidesheim. Satte sechs Punkte haben die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim Vorsprung auf den Relegationsrang in der Oberliga, acht sind es auf den ersten Abstiegsplatz. Eigentlich sollte das reichen, doch rein rechnerisch ist die TSG noch nicht in Sicherheit.

Die nächsten beiden Begegnungen können für Klarheit sorgen. Zunächst steht am Samstag ab 18.30 Uhr das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten TTV Niederlinxweiler auf dem Programm. „Ich hoffe doch sehr, dass wir gewinnen“, sagt Spielführerin Amelie Mayer. „Wenn wir am Samstag und danach gegen die DJK Heusweiler Siege einfahren, sollten wir die Klasse halten.“

Knappe Sache in der Hinrunde

Eigentlich dürfte ein Erfolg gegen das Team aus dem Saarland kein größeres Problem darstellen. Der TTV hat in der gesamten Runde erst zwei Punkte geholt – beim Sieg gegen Schlusslicht TTC Gelb-Rot Trier. Doch in der Hinrunde setzen die Heidesheimer Frauen sich nur mit 8:5 durch, und das Doppel Mayer/Eppelmann sowie die Spielführerin selbst in ihrem ersten Einzel gewannen nur mit zwei Punkten Vorsprung im fünften Satz.

„Unsere Heimspiele laufen eigentlich immer besser als die Auswärtsbegegnungen“, sagt Mayer. „Aber in der Rückrunde war das bislang noch nicht so.“ Die beiden Begegnungen in eigener Halle, die bislang im neuen Jahr anstanden, erzielte die TSG schlechtere Ergebnisse als gegen die gleichen Gegner in der ersten Saisonhälfte.

Mit drei Einzelsiegen und dem Erfolg im Doppel war Mayer die überragende Akteurin ihres Teams in Niederlinxweiler. Von einer ähnlichen Ausbeute lässt sich nicht zwingend ausgehen. „Punkte müssen wir überall holen“, sagt die Spielführerin. „Es wäre super, wenn wir im hinteren Paarkreuz auch gewinnen würden.“

 

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