Zweite Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 23.10.26

Ohne Druck ins vierte Spiel

Lange genug pausiert: Der ASC Mainz tritt in der Zweiten Basketball-Regionalliga bei Makkabi Frankfurt an.
Auf Colin Sobiechs Distanzschussqualität setzt der ASC auch bei Makkabi Frankfurt.
Auf Colin Sobiechs Distanzschussqualität setzt der ASC auch bei Makkabi Frankfurt. | Eva Willwacher

Mainz. Auch das gehört zu den Vorteilen des freiwilligen Rückzugs aus der Ersten Regionalliga: Dort hätten die Basketballer des ASC Mainz auch in den schulischen Herbstferien durchgespielt – eine Klasse tiefer pausiert der Spielbetrieb in dieser Zeit. Und da sich Heiko Pillhofer mit dem TV Babenhausen verständigt hatte, das für Anfang Oktober vorgesehene Duell in den Januar zu verschieben, nutzte er die Zeit, um seinen Leuten eine Woche freizugeben.

„Nach der langen Vorbereitung und den ersten Spieltagen sollten sie und auch ich die Köpfe freikriegen, schließlich geht es jetzt bis Weihnachten ohne Unterbrechung weiter“, sagt der Trainer. Für die Partie bei Makkabi Frankfurt sieht er seine Mannschaft dennoch gut vorbereitet, dass außer den Langzeitverletzten Genís Canal Ferrer und Leon Schmengler voraussichtlich alle Mann zur Verfügung stehen, hebt seine Laune zusätzlich.

Mit Felgenhauer und Mann

Unter anderem soll Janik Felgenhauer „sein richtiges Saisondebüt“ geben. Der Neuzugang war zwar beim Auftakt in Limburg dabei, musste aber nach knapp zwei Minuten verletzt aufgeben. Inzwischen ist auch Christian Mann fester Bestandteil des Kaders – der Marburger war erstmals beim Sieg in Neu-Isenburg im Einsatz, studiert inzwischen aber in Mainz.

„Wenn nicht mehr passiert, können wir am Samstag aus dem Vollen schöpfen“, sagt Pillhofer, der im vierten Saisonspiel den dritten Sieg anstrebt. Die Frankfurter, bei denen der ehemalige ASCler John Aryeequaye spielt, waren bereits viermal im Einsatz, haben nur einmal gewonnen und belegen den vorletzten Tabellenplatz.

Das muss zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel bedeuten, außer, „dass wir uns auf einen hochmotivierten, jungen, schnellen Gegner einstellen werden. Makkabi war in den vergangenen Jahren immer vorne dabei und wird das sicher auch in dieser Saison wollen“.

Entspannter Coach

Der Mainzer Trainer geht die Partie entspannt an. Die Erfolge in Neu-Isenburg und zuvor das hart erkämpfte 90:87 gegen die SKG Roßdorf haben eventuell vorhandenen Druck von ihm und der Mannschaft genommen.

„In unserem Teamworkshop vor der Saison haben wir uns das Ziel gesetzt, in jedem Spiel besser zu werden, unabhängig von Platzierungen“, betont Pillhofer. „Tatsächlich bringt uns jede Begegnung weiter, die Entwicklung macht mir großen Spaß. Und bei Makkabi wollen wir genau daran anknüpfen.“

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