Regionalliga | Peter H. Eisenhuth | 31.01.26

Nachlegen und besser verteidigen

In der Basketball-Regionalliga will der ASC Mainz mit einem Sieg gegen die Gießen Pointers den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern.
ASC-Trainer Alexander Heidbrink legte sein Augenmerk in dieser Woche vor allem auf die Defensive.
ASC-Trainer Alexander Heidbrink legte sein Augenmerk in dieser Woche vor allem auf die Defensive. | Bernd Eßling

Mainz. So wichtig der Sieg beim VfL Bensheim im Abstiegskampf der auch war: Als Befreiungsschlag ging er noch nicht durch. Dafür geht es am Tabellenende der Basketball-Regionalliga zu eng zu. Was der ASC Mainz mit dem 98:92 am vorigen Samstag jedoch erreicht hat, ist ein Vorsprung von zwei Punkten auf die TSG Söflingen, die BBU 01 Ulm und den TV Lich.

„Selbstverständlich wollen wir nachlegen“, sagt Trainer Alexander Heidbrink vor der Partie gegen die Gießen Pointers, die am Samstag (19.30 Uhr) als Tabellensechster mit 22 Punkten – zwölf mehr als der ASC – ins Theresianum kommen. Die Voraussetzungen, um den Abend im Anschluss an das Spiel der Zweitligafrauen gegen Ulm (→ Engpass zur Unzeit) erfolgreich zu beenden, scheinen gegeben.

Verbesserungswürdige Defense

Zum einen spricht Heidbrink von einer lange nicht mehr erlebten Trainingsbeteiligung (15 Spieler) und einer Performance, die der Quantität in nichts nachstand. Zum anderen verspricht Nico Brauners Zusage, die Saison beim ASC zu Ende zu bringen, mehr Stabilität auf hohem Niveau. → Brauner bleibt.

Gleichwohl besteht Verbesserungsbedarf, und ein Vergleich der Korbverhältnisse mit dem anstehenden Gegner verdeutlicht, wo. Die Gießener reisen mit einer Bilanz von 1327:1294 an, die Mainzer kommen auf 1305:1448. Sprich, offensiv stehen sie den Hessen kaum in etwas nach, defensiv tut sich eine größere Lücke auf. Nur zwei Konkurrenten stehen rechts des Doppelpunkts schlechter da: die TSG Söflingen (1480) und die Bensheimer (1504).

„Unser Fokus lag diese Woche verstärkt auf der Verteidigung“, sagt Heidbrink denn auch. „Es ist schön, dass wir in der Lage sind, um die 100 Punkte zu machen, aber wenn wir mehr als 90 kassieren, ist das zu viel. Das müssen wir ändern, indem wir früh mehr Druck aufbauen. Ich hoffe, dass uns das schon am Samstagabend gelingt.“

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