Pokalwettbewerbe | Peter H. Eisenhuth | 07.10.26 Mit Doppelschlag in die nächste Runde Der FC Basara steht als zweiter Mainzer Verein neben dem TSV Schott im Viertelfinale des Verbandspokals. Shinji Okazakis Mannschaft setzte sich am Mittwochabend mit 2:0 (0:0) beim FC Speyer durch. Taisei Okamoto brachte den FC Basara in Speyer in Führung. | Archiv/Eßling Speyer. Am Ende fasste Oliver Schmitt seinen Bericht in einem Wort zusammen: „Top!“, sagte der Sportliche Leiter des FC Basara Mainz nach dem 2:0 (0:0) im Verbandspokal-Achtelfinale beim FC Speyer. „Top!“, das meinte sowohl die souveräne Leistung des Verbandsliga-Tabellenführers gegen den Landesliga-Dominator, als auch die Aussicht, im der nächsten Runde den Oberligisten FK Pirmasens zu empfangen. „An einem Mittwochabend auf dem schwierigen Rasen in Speyer so aufzutreten, ist der Mannschaft hoch anzurechnen“, sagte Schmitt. Zumal Trainer Shinji Okazaki auf einigen Positionen gegenüber rotiert hatte und beispielsweise die in der Liga meist oder ausschließlich von der Bank kommenden David Vodi und Benjamin Basic von Beginn an aufbot. „Es war schön zu sehen, dass Spieler aus der vermeintlichen zweiten Reihe ihren Mann stehen und ihre Leistung bringen“, sagte Schmitt. Okamoto und Vodi treffen In der ausgeglichen verlaufenen ersten Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften drei, vier Torschüsse aus der Distanz, „wenn die Bälle aufs Tor kamen, haben die Keeper zur Ecke geklärt“. So, wie es Basara-Schlussmann Felix Pohlenz bei einem Abschluss von Moritz Reuther tat. „Felix hat auch später noch in einigen brenzligen Situationen stark reagiert“, hob Schmitt hervor. Zum zweiten Durchgang stellt Okazaki auf zwei Spitzen um, und nachdem die Gastgeber erneut ein paar Annäherungsversuche an eine Führung unternommen hatten, sorgten die Mainzer mit einem Doppelschlag für Klarheit. Basic gewann den Ball im Zentrum nach einem Pressschlag und bediente Taisei Okamoto, der zum 1:0 einschoss (57.). Vier Minuten später dribbelte Yuga Arai in einem Drei-gegen-zwei-Angriff, bis er David Vodi in der optimalen Abschlussposition sah, die dieser nach dem Querpass des Japaners auch zum 2:0 nutzte. „Danach waren wir noch 20 Minuten lang sehr stark am Drücker“, sagte Schmitt, der erst in seiner zweiten Saison bei Basara ist, aber weiß: „So weit war der Verein im Pokal noch nie. Jetzt hoffen wir, auch ins Halbfinale zu kommen.“ Alle Artikel von Fußball (Amateure)