PHE | 05.12.2015

Bis ins Halbfinale vorgedrungen

Mika Lipp vom TSC Mainz überzeugt beim U12-Masters des Deutschen Tennis-Bundes.
Darf stolz auf das Erreichte sein: Mika Lipp gehört zu den besten deutschen Spielern seiner Altersklasse.
Darf stolz auf das Erreichte sein: Mika Lipp gehört zu den besten deutschen Spielern seiner Altersklasse. | privat

Essen. Am Ende eines erfolgreich gestalteten Tennisjahres überzeugte Mika Lipp auch beim DTB-U12-Masters in Essen. Erst im Halbfinale musste sich das Talent des TSC Mainz geschlagen geben; der Nummer eins der Altersklassenrangliste, Maximilian Homberg (Freising), unterlag er in einem temporeichen Match mit 1:6, 6:7.

Zuvor hatte der Mainzer bei diesem Turnier der 16 punktbesten Spieler des Jahres in seiner Vierergruppe alle Partien gewonnen und dabei lediglich gegen den Hessen Mika Beutel (Lorsch) beim 6:1, 4:6, 10:6 einen Satz abgegeben. Den in der Gruppe topgesetzten Kim Niethammer schlug er 6:4, 6:4, gegen Lukas Maskow hatte er beim 6:1, 6:2 noch weniger Mühe. „Mika hat gezeigt, dass er zu den Besten dieser Altersklasse gehört“, lobte der rheinland-pfälzische Landesverbandstrainer Bijan Wardjawand. „Gerade wenn es eng wird, weiß er, was zu tun ist.“

Im Halbfinale hatte der seit einem Jahr beim TSC spielende und von Joel Rizzi trainierte Mika Lipp zwar einen Satzball, musste aber die Überlegenheit seines Kontrahenten anerkennen. Maximilian Homberg spielte druckvoller und risikobereiter, der Mainzer reagierte nur noch, statt selbst zu agieren. „Aber das ändert nichts daran, dass Mika ein super Jahr hinter sich hat“, lobte TSC-Cheftrainer Babak Momeni.

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