Bundesliga | phe / ver | 01.08.26

„Mein Herz ist hier“

NEUES AUS DEM BRIXENTAL (13) | Nationalspieler Nadiem Amiri verkündet seinen Verbleib beim FSV Mainz 05.
Nadiem Amiri bleibt, Christian Bernhart ist eh da.
Nadiem Amiri bleibt, Christian Bernhart ist eh da. | Oliver Nieder

Aus dem Trainingslager des FSV Mainz 05 berichten

Peter H. Eisenhuth und Oliver Nieder.

 

Kirchbichl. Nadiem Amiri bleibt sich treu – und dem FSV Mainz 05. Wir vor einem Jahr heimste der Offensivspieler beim Fanabend während des Trainingslagers im Brixental Ovationen ein, indem er seinen Verbleib in Mainz verkündete.

„Die letzten Wochen waren nicht einfach für mich“, sagte der Nationalspieler, „obwohl mein Traum von der WM in Erfüllung gegangen ist.“ Doch dem frühen Aus mit der Nationalmannschaft folgten zuletzt die Gerüchte, die sich um einen Wechsel zu RB Leipzig rankten.

„Ich habe viel mit meiner Familie gesprochen, ich habe viel gelesen, auch wie viele Leute enttäuscht waren“, sagte Amiri am Samstagabend bei der Veranstaltung in Kirchbichl vor rund 400 Anhängern.

„Aber mein Herz ist hier, ich fühle mich brutal wohl, und wir wollen Großes erreichen.“

Ende der Spekulationen

Moderator Christian Bernhart sorgte für den komödiantischen Teil des Kapitels. „Wir hatten mit der Sportlichen Leitung abgesprochen, nachdem Nadiem uns voriges Jahr diese wunderbare Botschaft verkündet hat, dass wir heute über dieses Thema nicht sprechen. Und da es meine Aufgabe als Moderator ist, mich an die Vorgabe zu halten, habe ich es nicht selbst aufgebracht…“

Damit dürften die Spekulationen über einen Abschied Amiris aus Mainz, die wie vor einem Jahr von der Bild-„Zeitung“ und der Mainzer Tageszeitung befeuert wurden, ein Ende finden (sicher kann man sich aber nicht sein – was, wenn die Klickzahlen sinken?).

05-Sportvorstand Christian Heidel hatte am Freitag versichert, mit RB Leipzig kein einziges Wort über einen möglichen Transfer Amiris gesprochen zu haben. Nach Informationen von SPORTAUSMAINZ.de stimmt das. Zwar seien die Leipziger, wie ein dortiger Insider berichtete, zwar an Amiri interessiert, aber sie schreckten vor der Summe zurück, von der sie glaubten, dass Heidel sie aufrufen werde, 30 Millionen Euro plus gegebenenfalls einen „RB-Zuschlag“.

So viel wollten sie nicht für einen 29-Jährigen ausgeben. Priorität genieße die Verpflichtung des Hoffenheimer Stürmers Fisnik Asllani – „und dann muss erst mal Diomande verkauft werden, um Geld für die Neuzugänge zu haben“.

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