Oberliga Damen | Peter H. Eisenhuth | 15.04.16 Mayer soll die Serie durchbrechen TSG Heidesheim strebt zum Saisonabschluss den ersten Sieg über den TTC Nünschweiler an. Heidesheim. Zum Ausklang der Oberligarunde könnten die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim noch mal ein Ausrufezeichen setzen. Am Sonntag haben sie ab 10 Uhr den TTC Nünschweiler, ihren oberen Tabellennachbarn zu Gast. Dass die TSG die Pfälzerinnen noch überholen kann, ist eher unwahrscheinlich. Der TTC hat zwar aktuell nur einen Punkt Vorsprung, kann aber am Samstag gegen die DJK Heusweiler, den Drittletzten, schon einmal Fakten schaffen. Dennoch wäre ein Heidesheimer Sieg der gelungene Abschluss einer erfolgreichen Saison. Denn ihr Ziel, den Klassenverbleib, hatte die TSG frühzeitig gesichert. „Das ist ein Gegner, mit dem wir auf Augenhöhe sind“, sagt Betreuer Norbert Dyllick. „Allerdings hatten die Nünschweiler Frauen bis jetzt immer knapp die Nase vorn.“ So auch im Hinrundenspiel, das die TSG 6:8 verlor. Das Problem der Gastgeberinnen heißt Lisa Girolimetto. „Das ist die stärkste Spielerin des TTC“, sagt Dyllick. „Die macht immer drei Punkte gegen uns.“ Genaugenommen war die gegnerische Nummer eins im ersten Aufeinandertreffen sogar für die Hälfte aller Siege ihres Teams verantwortlich. Neben drei Einzeln gewann sie mit ihrer Partnerin auch das Doppel. Dyllick will diese Serie aber durchbrechen. Deshalb hat er Amelie Mayer bereits genaue Anweisungen gegeben. Sie dürfe Girolimetto kein offenes Spiel anbieten, weil sonst die Offensivkraft der Spitzenspielerin voll zur Geltung komme. Mayer solle nur den Ball im Spiel halten und ihre Gegnerin zwingen, selbst einen Angriff zu starten. „Kampflos werden wir uns nicht ergeben“, kündigt der TSG-Betreuer an. „Wenn wir noch etwas holen könnten, wäre das schön.“ Mehr aktuellen Sport aus Mainz lesen Sie hier. Alle Artikel von Tischtennis