Oberliga Damen | Gert Adolphi | 15.10.15

Lange darauf gewartet

Gegen den TTSV Saarlouis-Fraulautern bestreiten die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim mal wieder ein Oberliga-Heimspiel.

Heidesheim. Anderthalb Jahre mussten die Tischtennisspielerinnen der TSG Heidesheim auf ein Heimspiel in der Oberliga warten. Am 12. April 2014 nahmen sie mit dem 6:8 gegen Mitabsteiger VfR Simmern Abschied von dieser Klasse, und nach dem Wiederaufstieg waren sie in dieser Runde bislang zweimal auswärts im Einsatz, brachten einen Sieg und eine Niederlage mit. Bei ihrer Heimpremiere treffen sie am Samstag um 19.30 Uhr auf den TTSV Saarlouis-Fraulautern. „Endlich dürfen wir mal zu Hause antreten“, sagt Betreuer Norbert Dyllick. „Die Spielerinnen freuen sich darauf. In Saarlouis kommt aber nicht der einfachste Gegner. Die Gäste werden am Ende zu den ersten drei, vier Teams gehören.“

Der TTSV hat eine glanzvolle Vergangenheit und wurde in der Saison 2012/13 hinter dem FSV Kroppach Deutscher Vizemeister. Vom damaligen Team ist keine Spielerin mehr dabei. Die Saarländerinnen zogen sich zunächst in die Regionalliga zurück und gingen zu dieser Runde freiwillig in die Oberliga. Wie ihre Gastgeberinnen haben sie bislang 2:2 Punkte geholt.

Gegner hat nur eine Schwachstelle

Entscheidend für den Ausgang der Partie wird sein, in welcher Aufstellung die Gäste anreisen. Auf Position eins ist die Luxemburgerin Kirsten Fouache gemeldet. „Wenn die spielt, brauchen wir gar nicht erst antreten“, sagt Dyllick. „Ich habe aber die leise Hoffnung, dass sie nur bei Heimspielen eingesetzt wird.“ In der Tat stand die Luxemburgerin lediglich beim 8:1-Heimsieg über die DJK Heusweiler im Aufgebot, absolvierte allerdings nur ein Doppel. Bei der 5:8-Niederlage in Frankenthal war sie gar nicht dabei.

Aber auch Judith Philippi, nominell die Nummer zwei, ist eine Hausnummer. Noch keine Heidesheimerin hat bislang gegen sie gewonnen. Dahinter folgen in den Schwestern Liya und Lisa Gu zwei junge Akteurinnen. Nachwuchsspielerin Angela Koch komplettiert das Aufgebot. „Der einzige Schwachpunkt ist die Nummer vier“, sagt Dyllick. „Aber gegen unsere Amelie Mayer muss man auch erst gewinnen. Sie hat einen Lauf und strotzt vor Selbstbewusstsein.“ Die TSG-Spitzenspielerin gewann bislang alle sechs Einzel. „Ich hoffe, dass wir auf Augenhöhe sind“, sagt Dyllick. „Mit einem Unentschieden wären wir schon sehr zufrieden.“

 

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